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6 min Lesezeit
• veröffentlicht am 24. Februar 2026
24.02.2026

Solaranlage mieten oder kaufen: Was lohnt sich wirklich?

Solaranlage mieten oder kaufen: Was lohnt sich wirklich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Zunehmende Strompreise und attraktive Förderungen machen Photovoltaik für Hausbesitzer interessant. Solaranlage mieten oder kaufen, ist von Budget, Investitionsbereitschaft und Zielen abhängig.

  • Mieten erlaubt einen einfachen Einstieg ohne hohe Anfangsinvestition. Inkludiert sind meistens Serviceleistungen wie Wartung, Versicherung und Reparaturen.

  • Langfristig ist Mieten aber oft deutlich teurer. Über 15 bis 20 Jahre sind die Gesamtkosten höher als beim Kauf.

  • Der Kauf einer PV-Anlage erfordert höhere Anfangskosten. Dafür bietet er Eigentum, volle Kontrolle und langfristige Wirtschaftlichkeit. Nach der Amortisation liefert die Anlage praktisch kostenlosen Strom und steigert den Wert der Immobilie.

  • Mit einem Solarkredit von Creditplus können Sie den Kauf einer Solaranlage bequem finanzieren. Die monatlichen Raten reduzieren Sie durch Einsparungen beim Eigenverbrauch.


Mieten oder Kaufen einer PV-Anlage: Was ist die beste Wahl?

Steigende Strompreise und Förderprogramme machen Solarenergie für immer mehr Hausbesitzer interessant. Doch sobald die Entscheidung für eine eigene Photovoltaikanlage steht, stellt sich die nächste wichtige Frage: Solaranlage mieten oder kaufen?

Welche Lösung sich lohnt, hängt von Budget, Investitionsbereitschaft und langfristigen Zielen ab. In diesem Artikel zeigen wir die Vor- und Nachteile beider Varianten. Außerdem erfahren Sie, welche monatlichen Kosten anfallen und wie sich die Finanzierung gestalten lässt.


Solaranlage mieten oder kaufen: Welche Option lohnt sich mehr?

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um, den Sie in Ihrem Haushalt nutzen können. Die Solarmodule gewinnen Energie aus den Lichtstrahlen der Sonne. Die direkte Sonneneinstrahlung ist optimal, aber kein Muss. Scheint die Sonne weniger, wird weiterhin Strom in geringerem Umfang erzeugt. Am meisten Energie liefern Anlagen mit Südausrichtung.

PV-Anlage mieten oder kaufen? Beide Wege haben ihre Vorteile. Mieten ermöglicht einen einfachen Einstieg ohne hohe Kosten. Kaufen sorgt auf Dauer für Autonomie und höhere Renditen. Im nächsten Abschnitt zeigen wir die wichtigsten Vor- und Nachteile, die beim Mieten oder Kaufen einer Solaranlage relevant sind.

Vor- & Nachteile: Solaranlage mieten – Bequem, aber langfristig teurer

Wer eine Solaranlage mietet, spart sich die hohe anfängliche Investition. Wartung, Versicherung und Instandhaltung überlassen Sie dem Anbieter. Dafür zahlen Sie über 15 bis 20 Jahre eine feste monatliche Rate.

Dieses Modell eignet sich besonders für Eigentümer, die sofort Solarstrom nutzen möchten, aber kein Kapital für den Kauf bereitstellen können oder wollen. Eine gemietete PV-Anlage ist ideal für den unkomplizierten Einstieg in die Solarenergie. Über die Zeit hinweg zahlen Sie jedoch normalerweise mehr als beim Kauf.

VorteileNachteile
Keine hohe Anfangsinvestition erforderlichMonatliche Mietkosten über lange Laufzeit
Serviceleistungen wie Installation & Montage, Wartung, Versicherung und Reparaturen meist inklusiveKein Eigentum an der Anlage
Keine technischen Vorkenntnisse nötigLangfristig teurer als Kauf
Sofortige Stromkostenersparnis möglichVertragslaufzeit über 15–20 Jahre
Reduzierung des persönlichen Risikos bei Defekten oder MinderleistungKeine Einspeisevergütung oder steuerliche Vorteile

Vor- & Nachteile: Solaranlage kaufen – Investition mit Zukunft

Beim Kauf einer Photovoltaikanlage investieren Sie entweder aus Eigenkapital oder finanzieren über einen Kredit wie den Solarkredit von Creditplus. Die Anschaffungskosten sind anfangs höher. Dafür profitieren Sie dank EEG-Gesetz 20 Jahre lang von der Einspeisevergütung, steuerlichen Vorteilen und der Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Nach der Amortisation erzeugt die Anlage nahezu kostenlos Energie.

VorteileNachteile
Eigentum und volle Kontrolle über die AnlageHöhere Anfangsinvestition nötig
Langfristig wirtschaftlicher als MieteWartung und Versicherung liegen in Ihrer Verantwortung
Anspruch auf staatliche Einspeisevergütung und FörderungenTechnische Planung und Genehmigung erforderlich
Wertsteigerung der ImmobilieErträge abhängig von Dachlage und Sonneneinstrahlung
Eigenverbrauch spart Stromkosten und maximiert RenditeRückzahlung bei Finanzierung über Kredit

Wirtschaftlichkeit von Miete und Finanzierung im Vergleich

In der Regel liegen die monatlichen Mietkosten für eine Photovoltaikanlage zwischen 80 und 300 Euro. Der genaue Preis ist abhängig von der Größe der Anlage und der Leistung. Nach einer Laufzeit von etwa 20 Jahren können die Gesamtkosten der Miete sogar höher ausfallen als die Anschaffung einer gleichwertigen Anlage. Vorteile der Miete sind hingegen die geringe Einstiegshürde und einfache Planung. Oft sind Wartung und Versicherung inklusive.

Beim Kauf zahlen Sie für eine typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus rund 12.000 bis 25.000 Euro. Die Solaranlage erreicht ihren ROI in der Regel nach 7 bis 15 Jahren durch reduzierte Stromkosten und Einspeisevergütung. Danach erzeugt die Anlage praktisch kostenlosen Strom und erwirtschaftet Gewinn. Zusätzlich können staatliche Förderungen, steuerliche Vorteile und die Absicherung gegen wachsende Strompreise die Kaufentscheidung attraktiv machen. Eine monatliche Miete bietet mehr Flexibilität und einen risikoarmen Einstieg. Der Kauf hingegen lohnt sich für Haushalte, die Eigentum, finanzielle Freiheit und maximale Rendite anstreben.


Worauf Sie beim Kauf oder der Miete einer Photovoltaikanlage achten sollten

Unabhängig davon, ob Sie eine PV Anlage mieten oder kaufen möchten, sollten Sie zu Beginn einige Punkte genau prüfen. Nur so stellen Sie Ihre Autarkie sowie die Wirtschaftlichkeit Ihrer eigenen Solaranlage sicher. Die folgenden Faktoren spielen bei der für Sie richtigen Entscheidung eine wichtige Rolle:

  • Dach und Standort: Ihre Dachausrichtung und Neigung bestimmen, wie effizient Ihre Anlage arbeitet. Ideal sind Süddächer mit einer Neigung von 30 bis 40 Grad. Bei ausreichender Fläche kann auch eine Ost-/West-Ausrichtung Sinn machen. Achten Sie darauf, dass keine Bäume oder Gebäude Schatten auf die Module werfen.

  • Vertrag und Laufzeit bei Mietmodellen: Wenn Sie eine Photovoltaikanlage mieten, binden Sie sich meist 15 bis 20 Jahre. Vergleichen Sie die Kosten einer Mietanlage über die gesamte Vertragslaufzeit mit der Kaufoption. Berücksichtigen Sie außerdem enthaltene Leistungen wie Installation, Wartung, Versicherung oder Reparatur. Hinterfragen Sie, was am Vertragsende passiert: Gehört die gemietete Solaranlage Ihnen oder müssen Sie eine Ablösesumme zahlen?

  • Qualität der Komponenten: Achten Sie bei Kaufanlagen auf langlebige, effiziente Solarmodule und hochwertige Wechselrichter. Markenqualität zahlt sich auf Dauer aus: Die Anlage liefert stabilere Erträge und ist weniger anfällig für Defekte. Ein erfahrener Fachbetrieb oder Energieberater kann Sie mit individueller Beratung dabei unterstützen, die optimale Lösung für Ihr Dach und Ihr Budget zu finden.

  • Erweiterungen und Zusatzgeräte: Planen Sie Ihre Photovoltaikanlage später um zusätzliche Komponenten wie einen Stromspeicher oder eine Wallbox zu erweitern? Dann prüfen Sie unbedingt die Konditionen im Mietvertrag. Klären Sie, ob Sie selbst gekaufte Zusatzgeräte mit Ihrer Mietanlage kombinieren können.


In 6 Schritten zur eigenen Solaranlage

Die Entscheidung zwischen Miete oder Kauf einer Photovoltaikanlage kann komplex sein. Mit diesen sechs Schritten finden Sie heraus, welche Option für Ihre Situation am besten passt.

1. Eigenen Bedarf prüfen: Berechnen Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch und überlegen Sie, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen möchten. Kontrollieren Sie außerdem, ob Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist.

2. Budget und Finanzierung klären: Legen Sie fest, ob Sie die Anlage aus Eigenkapital oder über einen günstigen Kredit finanzieren möchten. Vergleichen Sie Mietangebote mit Kaufpreisen und berücksichtigen Sie potenzielle Förderungen.

3. Vor- und Nachteile abwägen: Überlegen Sie, welche Faktoren auf lange Sicht für Sie wichtiger sind: niedrige Einstiegskosten, langfristige Rendite, Flexibilität oder technisches Risiko. Denken Sie dabei auch an Wartung, Versicherung und die Verantwortung für die Anlage beim Kauf.

4. Angebote einholen und vergleichen: Holen Sie Angebote von mehreren Anbietern ein. Prüfen Sie dann enthaltene Leistungen wie Montage, Versicherung und Garantiezeiten. Vergessen Sie bei Mietmodellen nicht, die Vertragslaufzeit, Ablöseoptionen und die Rechte an der Anlage genau zu vergleichen.

5. Entscheidung treffen und Umsetzung planen: Treffen Sie eine fundierte Entscheidung, ob Miete oder Kauf besser passt. Planen Sie die Installation, eventuelle Erweiterungen wie Speicher oder Wallbox und den Anschluss an das Stromnetz. Lassen Sie sich bei Bedarf von Fachbetrieben oder Energieberatern unterstützen.

6. Regelmäßig prüfen und optimieren: Überwachen Sie kontinuierlich die Leistung Ihrer Anlage und Ihren Eigenverbrauch. Beim Kauf sollten Sie Förderungen, steuerliche Vorteile und Erweiterungen im Blick behalten. Bei der Miete kontrollieren Sie, dass Wartung und Service wie vereinbart durchgeführt werden.


Der Solarkredit: So finanzieren Sie Ihre Anlage mit Creditplus

Haben Sie sich für den Kauf einer Solaranlage entschieden, geht es nun um die Finanzierung. Hier kommt der Solarkredit von Creditplus ins Spiel. Mit diesem Darlehen können Sie Ihre Solaranlage bequem und ohne Geldsorgen anschaffen.

Durch flexible Laufzeiten zwischen 12 und 120 Monaten lassen sich die Kosten gut auf das eigene Budget abstimmen. Gleichzeitig können Sie die monatliche Belastung durch die Einsparungen beim Eigenverbrauch des Solarstroms reduzieren. Nutzen Sie unseren Kreditrechner und prüfen Sie, welche Rate zu Ihrer Situation passt. Nutzen Sie die Kraft der Sonne und starten Sie in eine nachhaltige Zukunft!


Mit Solarstrom sparen: Kauf ist langfristig die clevere Wahl

Die Sonne liefert zuverlässig einen Großteil Ihres Stroms. Dadurch sparen Sie monatlich Energiekosten und machen sich unabhängiger von steigenden Preisen. All das ermöglicht eine eigene Photovoltaikanlage. Wenn Sie den erzeugten Strom zu mindestens 30 % selbst nutzen und Ihre Immobilie halten möchten, ist in der Regel der Kauf einer Solaranlage die sinnvollere Lösung.

Im Vergleich zur Miete zahlen Sie über die Jahre deutlich weniger. Zusätzlich profitieren Sie von staatlichen Förderungen und steuerlichen Vorteilen und erhöhen gleichzeitig den Wert Ihrer Immobilie. Mit einem Sofortkredit von Creditplus lassen sich die Kosten für die Anschaffung komfortabel stemmen. Bereits nach wenigen Jahren können Sie echte Einsparungen erzielen. So wird Ihre Solaranlage zu einer Investition in Energie, finanzielle Unabhängigkeit und eine nachhaltige Zukunft.

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Häufige Fragen zum Thema Kauf oder Miete einer Photovoltaikanlage

Die Einspeisevergütung ist eine staatlich garantierte Vergütung. Betreiber von Photovoltaikanlagen erhalten die Zahlung, wenn sie überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Sie garantiert nach dem EEG-Gesetz 20 Jahre ab Zeitpunkt der Inbetriebnahme eine feste Vergütung pro Kilowattstunde. Sie profitieren beim Betrieb einer PV-Anlage vom Eigenverbrauch sowie von der Vergütung für überschüssigen Strom. Bei gemieteten Anlagen erhalten Sie in der Regel auch die Einspeisevergütung. Informieren Sie sich vor Abschluss des Mietvertrags über die Konditionen. Die genauen Regeln liegen in der Hand des Anbieters.

Beim Kauf einer PV-Anlage entfällt seit 2023 bei Modellen bis 30 kWp Leistung die Umsatzsteuer. Die Befreiung gilt für Kauf und Installation, inklusive Batteriespeicher und Wechselrichter. Die Wallbox bleibt weiterhin umsatzsteuerpflichtig. Außerdem können Sie Handwerkerkosten steuerlich geltend machen. Beim Mieten ist das für gewöhnlich bereits im Mietpreis berücksichtigt, da der Anbieter Eigentümer bleibt.

Eine Photovoltaikanlage mit Speicher kostet mehr in der Anschaffung. Dafür steigert sie aber Ihren Eigenverbrauch deutlich auf bis zu 60 bis 80 %. Ihren überschüssigen Solarstrom können Sie zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, ohne teuren Netzstrom kaufen zu müssen. Bei einer Anlage ohne Speicher sind Sie unflexibler: Ihre Eigenverbrauchsquote liegt in der Regel zwischen 20 und 40 %, da ungenutzter Strom direkt ins Netz fließt.

Ja, eine Wallbox lässt sich problemlos mit Strom aus einer Photovoltaikanlage betreiben. Voraussetzung ist die technische Kompatibilität der Anlagen. Möchten Sie Ihr Elektroauto gelegentlich mit Solarstrom laden, reichen etwa 1,5 kW Leistung. Planen Sie es, überwiegend damit zu versorgen, sollten Sie eine PV-Anlage mit rund 5 bis 7 kWp einplanen.

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