Lohnt sich Photovoltaik? Alles, was Sie über eine eigene Solaranlage wissen müssen
Das Wichtigste in Kürze
Photovoltaik ermöglicht Ihnen, eigenen Strom zu erzeugen. Damit versorgen Sie Haushaltsgeräte, Wärmepumpen und E-Autos. Das senkt die Stromkosten deutlich.
Überschüssigen Strom können Sie ins öffentliche Netz einspeisen. Dafür erhalten Sie die sogenannte Einspeisevergütung, die Ihre laufenden Kosten zusätzlich reduziert.
Die Sonne liefert Strom kostenlos, wodurch sich die Anschaffungskosten über die Jahre amortisieren. Auf Dauer nutzen Sie nahezu kostenlosen Strom.
Mit einer PV-Anlage machen Sie sich unabhängiger von steigenden Strompreisen und Energieversorgern. Das schafft langfristige Planungssicherheit.
Eine installierte Photovoltaikanlage steigert den Wert Ihrer Immobilie und macht Ihr Eigenheim auf dem Markt attraktiver.
Photovoltaik lohnt sich: Staatliche Förderungen, steuerliche Vorteile und günstige Kredite wie der Solarkredit von Creditplus erleichtern die Finanzierung und verbessern die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Ist Photovoltaik wirtschaftlich? Ein umfassender Ratgeber zum Thema Rentabilität und Finanzierung
Solarspitzengesetz, Einspeisevergütung, Energiewende. Viele Hausbesitzer in Deutschland sind verunsichert und fragen sich: Lohnt sich eine PV Anlage? Nicht nur wegen steigender Energiepreise und Klimaschutzgedanken, sondern auch, weil der technologische Fortschritt Solaranlagen effizienter und zugänglicher macht.
Doch die Entscheidung für eine PV-Anlage hängt von vielen Faktoren ab – von der Dachausrichtung über die Anschaffungskosten bis hin zu neuen Fördermöglichkeiten und gesetzlichen Änderungen wie dem Solarspitzengesetz 2025. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie achten sollten und wie Sie Ihre Investition optimal nutzen.
Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um, den Sie in Ihrem Haushalt nutzen können. Die Solarmodule gewinnen Energie aus den Lichtstrahlen der Sonne. Die direkte Sonneneinstrahlung ist optimal, aber kein Muss. Scheint die Sonne weniger, wird weiterhin Strom in geringerem Umfang erzeugt. Am meisten Energie liefern Anlagen mit Südausrichtung.
Der erzeugte Gleichstrom wird über einen Wechselrichter in haushaltsüblichen Wechselstrom umgewandelt. Ein zentraler Wechselrichter verbindet alle Module miteinander. Mit der richtigen Planung liefert eine Photovoltaikanlage jahrzehntelang zuverlässig Strom. Gleichzeitig reduziert sie Ihre Abhängigkeit von der Strompreisentwicklung und hilft, Ihre Energiekosten langfristig zu senken.
Was sind die Vorteile einer Photovoltaikanlage?
Eine Solaranlage bietet heute weit mehr als nur die Chance, den Stromverbrauch zu senken und Stromkosten zu sparen. Photovoltaik lohnt sich ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich:
Eigener Strom: Sie versorgen Ihren Haushalt, Ihre Wärmepumpe oder Ihr E-Auto mit selbst produziertem Strom und reduzieren so Ihre Stromrechnung. Je höher Ihr Eigenverbrauch, desto mehr profitieren Sie von den Einsparungen.
Einspeisevergütung: Überschüssiger Strom, den Sie nicht zum Eigenverbrauch nutzen, speisen Sie ins öffentliche Netz ein. Dafür erhalten Sie im Rahmen des EEG-Gesetzes eine Vergütung pro Kilowattstunde (kWh) Strom. Anspruch haben Sie darauf 20 Jahre ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Das mindert zusätzlich Ihre laufenden Kosten und verbessert die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.
Kostenfreie Energiequelle: Die Sonneneinstrahlung liefert verlässlich Strom. Auf lange Sicht amortisieren sich die Anschaffungskosten der Anlage durch Einsparungen und Einnahmen. Nach der Amortisationszeit erzeugen Sie praktisch kostenlose Energie.
Autarkie: Sie sind weniger abhängig von Strompreisschwankungen und Energieversorgern. Das bietet bessere finanzielle Planbarkeit und mehr Sicherheit für Ihre Haushaltskosten.
Wertsteigerung der Immobilie: Die Installation einer PV-Anlage erhöht den Wert Ihrer Immobilie. Eine Solaranlage ist somit auch aus langfristiger Sicht eine attraktive Investition. Ein Einfamilienhaus mit nachhaltiger Energieversorgung ist am Markt besonders gefragt und erzielt eine höhere Rendite.
Langfristige Planungssicherheit: Moderne Photovoltaikanlagen halten in der Regel 25 bis 30 Jahre und liefern über Jahrzehnte zuverlässig Strom. Sie können so planmäßig kalkulieren und profitieren über die gesamte Lebensdauer der Anlage.
Förderungen und Steuervorteile: Staatliche Zuschüsse, zinsgünstige Kredite und steuerliche Vorteile erleichtern Ihnen den Einstieg erheblich. Diese Zahlungen verringern die Anfangsinvestition und verbessern die Rentabilität Ihrer Anlage.
Nachhaltigkeit: PV-Strom ist klimafreundlich und zählt zu den erneuerbaren Energien. Sie leisten aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützen die Energiewende. Gleichzeitig gewährleisten Sie Ihre persönliche Energieversorgung.
Was sind die Nachteile einer Photovoltaikanlage?
Die klare Antwort lautet: Ja, eine Solaranlage ist sinnvoll. Dennoch sollten Sie einige Punkte bedenken, bevor Sie investieren. Eine Photovoltaikanlage ist eine nachhaltige Investition, die gut geplant sein will.
Hohe Anfangsinvestition: Die Anschaffungskosten für ein Einfamilienhaus liegen in der Regel zwischen 12.000 und 25.000 Euro. Der genaue Preis richtet sich nach mehreren Faktoren: der Leistung und Größe der Anlage, der Qualität von Modulen und Wechselrichtern sowie den Installationsbedingungen vor Ort.
Abhängigkeit vom Wetter: Der Ertrag Ihrer Photovoltaikanlage hängt stark von den Sonnenstunden ab. In sonnenarmen Monaten kann die Stromproduktion geringer ausfallen. Gegebenenfalls müssen Sie Strom aus dem öffentlichen Netz hinzukaufen. Moderne Anlagen, eine gute Ausrichtung und ein Stromspeicher können die Schwankungen ausgleichen.
Platzbedarf und Dachbeschaffenheit: Nicht jedes Dach ist optimal für eine Photovoltaikanlage geeignet. Faktoren wie die Ausrichtung zur Sonne, die Dachneigung, mögliche Verschattungen durch Bäume oder Nachbargebäude sowie die verfügbare Dachfläche beeinflussen die Effizienz und den potenziellen Ertrag der Anlage. Vor der Installation ist eine sorgfältige Prüfung unabdingbar.
Wartung und Reinigung: Photovoltaikanlagen sind grundsätzlich wartungsarm. Dennoch ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig, um Leistungseinbußen zu vermeiden. Dazu gehören Sichtprüfungen der Module, Kontrolle der Verkabelung und der Wechselrichter sowie die Reinigung der Solarmodule. Auch das verursacht Kosten.
Solarspitzengesetz 2025: Was die neuen Vorschriften für Sie bedeuten
Das Solarspitzengesetz vom 25. Februar 2025 betrifft vor allem neue Photovoltaikanlagen. Ziel ist es, die Netzstabilität zu sichern und den Eigenverbrauch von Solarstrom zu fördern. Eine zentrale Neuerung: Für neue Anlagen wird keine Einspeisevergütung mehr gezahlt, wenn der Strompreis an der Börse negativ ist. Ausgenommen sind zunächst Anlagen unter 2 kWp sowie solche zwischen 2 und 100 kWp ohne Smart Meter.
Die Installation eines intelligenten Messsystems (Smart Meter) ist Pflicht. Es steuert den Stromfluss und optimiert den Eigenverbrauch. Ohne Smart Meter darf die Einspeiseleistung auf 60 % der installierten Leistung begrenzt werden. Das soll Netzüberlastungen vermeiden. Diese Regelung gilt insbesondere für Anlagen ab 7 kWp ab dem 1. März 2025. Auch die Nutzung von Batteriespeichern wird unterstützt. Dadurch wird überschüssiger Strom selbst bei negativen Preisen gespeichert. Der kann später genutzt werden, was den Eigenverbrauch steigert.
Was kostet eine Solaranlage?
Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist eine größere Investition, die gut geplant sein sollte. Die Gesamtkosten können stark variieren, da sie von mehreren Faktoren abhängen: der Größe und Leistung der Anlage, der Qualität und Art der Solarmodule, dem eingesetzten Wechselrichter, einem optionalen Stromspeicher sowie den Installations- und Montagebedingungen.
Auch die Komplexität Ihres Daches, regional unterschiedliche Lohnkosten und mögliche Zusatzleistungen wie Gerüstbau oder Leitungsführung beeinflussen die Endkosten erheblich. Typischerweise liegt der Preis bei einem Einfamilienhaus zwischen 12.000 und 25.000 Euro. So könnte eine Beispielrechnung aussehen:
| Position | Durchschnittliche Kosten (Einfamilienhaus) |
| PV-Module (6–10 kWp) | 6.000 – 12.000 € |
| Wechselrichter | 1.000 – 2.000 € |
| Stromspeicher (optional) | 4.000 – 8.000 € |
| Montage und Installation | 2.000 – 3.000 € |
| Gesamtkosten | ca. 12.000 – 25.000 € |
Damit Photovoltaik wirtschaftlich bleibt, lohnt es sich, Energieberater oder erfahrene Installationsfirmen in die Planung einzubeziehen. Sie prüfen Dachausrichtung, Anlagenleistung und mögliche Förderungen. So arbeitet Ihre Anlage produktiv, senkt dauerhaft Stromkosten und macht die Investition lohnend.
Förderung Ihrer Photovoltaikanlage: So profitieren Sie finanziell
Beim Kauf einer Photovoltaikanlage können Sie von verschiedenen staatlichen Förderungen profitieren. Dadurch lohnt sich eine PV-Anlage umso mehr. Besonders interessant ist das KfW-Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“. Die Förderung deckt neben der Photovoltaikanlage und dem Stromspeicher auch Planung, Projektierung und Installation ab.
Darüber hinaus gewähren viele Länder und Kommunen zusätzliche regionale Zuschüsse für PV-Anlagen oder Batteriespeicher. Prüfen Sie rechtzeitig, welche Programme und Förderungen für Sie infrage kommen.
Beispielrechnung: So könnte sich eine Solaranlage rechnen
Für diese Rechnung nehmen wir an, dass Sie eine 8-kWp-Anlage inklusive Stromspeicher installieren.
Gesamtkosten: ca. 18.000 €
Jährlicher Stromertrag: rund 7.500 kWh
Eigenverbrauch: ca. 70 % → 5.250 kWh
Strompreis: 0,35 € / kWh
Damit sparen Sie jährlich etwa 1.837,50 €, indem Sie den selbst erzeugten Strom direkt nutzen. Die restlichen 2.250 kWh speisen Sie ins öffentliche Netz ein. Dafür erhalten Sie rund 0,08 € pro kWh, also zusätzliche 180 € pro Jahr.
Die Amortisation dieser Investition findet etwa nach 8 bis 10 Jahren statt. Danach erzeugt die Anlage über Jahrzehnte nahezu kostenlosen Strom. Sie senkt kontinuierlich Ihre Energiekosten und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Worauf sollte ich beim Kauf und Einbau einer Solaranlage achten?
Entscheiden Sie sich für Photovoltaikanlage, sollten Sie beim Kauf und Einbau einige Punkte vorab sorgfältig prüfen:
Dachausrichtung und Neigung sicherstellen: Optimal sind Dächer, die nach Süden ausgerichtet sind und eine Neigung von 30 bis 40 Grad haben. Diese Kombination sorgt dafür, dass Ihre Solarmodule das Sonnenlicht effektiv aufnehmen und die Stromerträge über das Jahr hinweg maximieren.
Verschattung vermeiden: Schon kleine Schatten von Bäumen, Kaminen, Schornsteinen oder Nachbargebäuden können die Leistung einzelner Module erheblich reduzieren. Prüfen Sie daher vor der Installation, ob Ihr Dach ausreichend freie Flächen hat. Das gewährleistet eine hohe Stromausbeute.
Eigenverbrauch einschätzen: Wenn Sie Geräte wie Wärmepumpen oder Elektroautos über eine Wallbox einsetzen, erhöhen Sie die Eigenverbrauchsquote des selbst genutzten Solarstroms sichtlich. Das senkt Ihre Stromkosten und macht Sie unabhängiger von steigenden Strompreisen.
Anbieter vergleichen: Holen Sie mehrere Angebote ein und achten Sie nicht nur auf den Preis. Die Qualität der Module, Wechselrichter sowie Garantien und Erfahrungen des Installateurs sind ebenfalls wichtig. Eine sorgfältige Auswahl ist entscheidend für die Leistung Ihrer PV-Anlage.
Finanzierung planen: Planen Sie die Finanzierung frühzeitig, zum Beispiel über einen Sofortkredit. Berücksichtigen Sie staatliche Zuschüsse, steuerliche Vorteile und Förderprogramme. Damit halten Sie die Anfangsinvestition überschaubar und erhöhen die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.
So finanzieren Sie Ihre Anlage: Der Solarkredit von Creditplus
Nicht jeder kann oder möchte eine Photovoltaikanlage sofort vollständig bezahlen, und das ist auch nicht notwendig. Mit dem Solarkredit von Creditplus können Sie die Anschaffung bequem finanzieren. Die monatlichen Raten rechnen Sie mit den Einsparungen durch selbst erzeugten Strom gegen. Unsere Kredite bieten attraktive Konditionen, flexible Laufzeiten zwischen 12 und 120 Monaten und die zeitnahe Installation Ihrer Anlage.
Zudem profitieren Sie je nach Region von staatlichen Förderungen und steuerlichen Vorteilen. Das erleichtert zusätzlich die Finanzierung. Dank Eigenverbrauch, Einspeisevergütung und günstiger Kreditrate halten Sie die monatlichen Kosten überschaubar und senken Ihre Energiekosten. Über unseren Kreditrechner prüfen Sie bequem, welche monatliche Rate für Sie realistisch ist. Eine Solaranlage lohnt sich, investieren Sie jetzt mit Creditplus!
In 4 Schritten zur eigenen Photovoltaikanlage
Sie möchten Ihre eigene Photovoltaikanlage installieren? Dann gehen Sie am besten Schritt für Schritt vor. Diese vier Punkte helfen Ihnen beim Prozess:
1. Planung der Anlage: Bestimmen Sie zunächst die optimale Ausrichtung und Größe Ihrer Solarmodule nach Ihrem Strombedarf und der verfügbaren Dachfläche. Beschaffen Sie alle notwendigen Komponenten wie Module, Wechselrichter und Montagesystem. Prüfen Sie frühzeitig Förderprogramme und planen Sie die Finanzierung, beispielsweise über einen passenden Online-Kredit.
2. Montage der Anlage: Die Unterkonstruktion wird auf Ihrem Dach sicher befestigt. Anschließend werden die Solarmodule montiert und verkabelt, der Wechselrichter installiert und konfiguriert. Bei Anlagen mit Speicher erfolgt die Integration nach den Vorgaben des Herstellers. So ist die Anlage stabil aufgebaut und technisch betriebsbereit.
3. Anschluss ans Stromnetz und Anmeldung: Suchen Sie einen qualifizierten Elektroinstallateur, der die Anlage mit dem Hausnetz und dem Zähler verbindet. Bevor Sie die Solaranlage offiziell in Betrieb nehmen, nehmen Sie die Anmeldung beim Netzbetreiber und Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur vor.
4. Absicherung und Wartung: Schützen Sie Ihre Photovoltaikanlage durch eine passende Versicherung vor möglichen Schäden. Behalten Sie die Leistung kontinuierlich im Blick: Regelmäßige Wartung und Kontrollen halten Ihre Anlage effizient.
Photovoltaik lohnt sich: Sichern Sie sich Ihre Finanzierung mit Creditplus
Eine Photovoltaikanlage ist heute mehr als nur eine Stromquelle. Sie ist eine Investition in Ihre Unabhängigkeit, Ihre Immobilie und den Klimaschutz. Mit selbst erzeugtem Strom senken Sie Ihre Energiekosten und schützen sich vor steigenden Preisen. Speicherlösungen erhöhen den Eigenverbrauch. Staatliche Förderungen, steuerliche Vorteile und günstige Kredite wie von Creditplus erleichtern den Einstieg und verbessern die Rendite Ihrer Anlage.
Zunächst mögen die Anschaffungskosten hoch erscheinen und Faktoren wie Dachausrichtung und Verschattung kompliziert. Dennoch amortisieren sich moderne PV-Anlagen in der Regel innerhalb weniger Jahre. Mit sorgfältiger Planung und einem kompetenten Installateur können Sie Ihre Solaranlage optimal nutzen. Finanziell, ökologisch und langfristig stabil.
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Häufig gestellte Fragen zum Thema Photovoltaikanlagen
Bei Anlagen bis 30 kWp Leistung entfällt seit 2023 die Umsatzsteuer auf Kauf und Installation. Inkludiert sind außerdem zentrale Komponenten wie Batteriespeicher oder Wechselrichter. Zusätzlich können Sie die Arbeitskosten für Handwerkerleistungen im Zusammenhang mit der Installation der Anlage unter bestimmten Voraussetzungen absetzen. Dies erfolgt als Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen in der Einkommensteuererklärung. Diese Regelungen machen den Einstieg in die Photovoltaik finanziell attraktiver und reduzieren die tatsächlichen Investitionskosten spürbar.
Photovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in Strom um, den Sie im Haushalt oder für E-Autos nutzen können. Solarthermie nutzt dagegen die Wärme der Sonne, um Wasser zu erhitzen oder die Heizung zu unterstützen. Während PV also elektrische Energie erzeugt, liefert Solarthermie thermische Energie. Beide Technologien nutzen die Sonnenkraft, erfüllen aber unterschiedliche Zwecke: Stromproduktion vs. Wärmeerzeugung.
Die Einspeisevergütung ist eine Zahlung, die Sie vom Netzbetreiber für überschüssigen Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage erhalten. Pro eingespeister kWh Strom (Kilowattstunde) bekommen Sie einen festen Betrag. Die Höhe richtet sich nach Anlagengröße, Inbetriebnahmedatum und gesetzlichen Vorgaben. So können Sie zusätzlich zu den Einsparungen durch Eigenverbrauch Einnahmen erzielen. Dadurch amortisiert sich Ihre Investition in die Photovoltaikanlage schneller.
Volleinspeisung bedeutet, dass Sie Ihren Solarstrom komplett ins öffentliche Netz einspeisen. Dafür erhalten Sie eine Vergütung nach dem EEG. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie wenig Strom verbrauchen, aber eine große Dachfläche haben. Direkt bei den Stromkosten sparen Sie dann allerdings weniger. Faustregel: Ein Eigenverbrauchsanteil von mindestens 30 % steigert die Rentabilität deutlich, da so die Stromkosten effektiv sinken.
Der ROI einer Photovoltaikanlage beeinflusst mehrere Faktoren. Die Rendite verändert sich unter anderem durch Eigenverbrauch, Einspeisevergütung, Anschaffungskosten und Standortbedingungen. Moderne Anlagen amortisieren sich in der Regel innerhalb von 7 bis 15 Jahren und liefern langfristig stabile Einnahmen.
Ist Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage nicht optimal, müssen Sie nicht auf den Solarstrom verzichten. Prüfen Sie zunächst, ob eine Dachsanierung sinnvoll ist, zum Beispiel bei altersbedingten Schäden oder strukturellen Mängeln. Alternativ gibt es andere Installationsmöglichkeiten: Montieren Sie die PV-Anlage auf der Garage, nutzen Sie Balkonmodule oder beteiligen Sie sich an Gemeinschaftsanlagen. So können Sie auch ohne perfektes Dach Solarenergie nutzen und Ihre Stromkosten senken.
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