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• veröffentlicht am 25. April 2018
25.04.2018

Autotrends 2018: Elektronische Assistenten auf Erfolgskurs

Daniel Knellesen
Daniel Knellesen
Head of Communications
Ansprechpartner/in
  • Zwei von fünf Deutschen würden Aufpreis für Unterstützungssysteme zahlen

  • Sicherheit ist wichtigstes Thema


Die Bereitschaft der Deutschen, beim Autokauf für Sonderausstattungen zu zahlen, ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, bleibt aber auf hohem Niveau. Dies zeigt die bevölkerungsrepräsentative Befragung Autotrends 2018 der Creditplus Bank AG. Am ehesten öffnen die Deutschen das Portemonnaie für eine angenehme Temperatur beim Fahren: Beliebtestes Extra ist die Klimaanlage, bereits auf Platz drei folgt die Sitzheizung. An zweiter Stelle stehen wie schon im Vorjahr elektronische Assistenten, die dem Fahrer das Leben einfacher machen und Unfälle zu vermeiden helfen.

Klimaanlagen haben ihre Pole Position vor den Lenkhelfern nur knapp verteidigen können. Nach dem eher kurzen und bis auf wenige Wochen kühlen Sommer im Jahr 2017 stehen sie nicht mehr so hoch im Kurs: Nur noch 39 Prozent der Befragten sind bereit, für diese Sonderausstattung einen höheren Kredit aufzunehmen, nach rund 50 Prozent in den beiden Vorjahren. Damit liegt die Klimaanlage nur noch einen Prozentpunkt vor den Fahrassistenten.

Sicherheitsrelevante Hilfen sind am meisten wert


Grundsätzlich finden 90 Prozent der Umfrageteilnehmer die elektronischen Helfer wichtig. Den größten Zuspruch erhalten dabei Sicherheitsfunktionen. 64 Prozent der Befragten halten einen Notbremsassistenten, der selbstständig vor Kollisionen die Geschwindigkeit reduziert, wenn der Fahrer nicht oder zu spät reagiert, für wichtig. Mit kurzem Abstand (61 Prozent) auf Platz zwei folgt die Totwinkelüberwachung, die vor Objekten warnt, die im Außenspiegel nicht sichtbar sind.

Zu Platz drei im Ranking der wichtigsten Elektronik-Helfer klafft ein großer Abstand: Müdigkeitswarner, die bei unregelmäßigem Fahrverhalten eine Pause empfehlen, finden nur 46 Prozent der Befragten sinnvoll. Eine Abstandsautomatik, die zu dichtes Auffahren verhindert, hätten 42 Prozent gern. Die erste nicht primär sicherheitsrelevante Komfortfunktion steht erst auf Platz fünf: 39 Prozent sind Fans von Einparkassistenten, die den Wagen selbstständig kollisionsfrei in die Parklücke bugsieren.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass die Vorliebe der Deutschen für Sicherheitsvorkehrungen sehr ausgeprägt ist“, sagt Belgin Rudack, Vorstandsvorsitzende der Creditplus Bank AG. „Mit dem technischen Fortschritt und weiteren Neuerungen auf diesem Gebiet dürfte das Interesse noch zunehmen.“

Große Skepsis gegenüber selbstfahrenden Autos


So sehr die Deutschen die elektronischen Helfer auch begrüßen – dass Autos in der Zukunft ganz autonom fahren könnten, ist ihnen nicht ganz geheuer. 62 Prozent der Befragten äußern sich sehr skeptisch, was selbstfahrende Autos angeht. Begeistert von dieser Zukunftsaussicht sind 38 Prozent: Sie glauben, dass das Fahren dann sicherer und entspannter wird, und sie im Auto Zeit für andere Dinge haben.

Hintergrundinfo zur Bevölkerungsbefragung „Autotrends 2018“:
Im März 2018 wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren online durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie ist repräsentativ und bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten der Bevölkerung.

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