Plus:Für Andere
Ehrenamtprojekte Abstimmung
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Das zuka solicafé ist ein solidarisches und inklusives Café von zusammen leben e.V. in Freiburg. Es verbindet nachhaltige Gastronomie mit sozialer Teilhabe und schafft einen offenen Begegnungsraum für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. An fünf Tagen pro Woche bieten wir einen sozial-ökologischen Mittagstisch mit solidarischem Preissystem an, damit alle Zugang zu gutem Essen haben. Gleichzeitig ist das zuka ein Ort für Berufsorientierung und Berufsbildung von Jugendliche mit Behinderungen sowie für ehrenamtliches Engagement insbesondere auch für Jugendliche. Darüber hinaus finden Koch- und Ernährungsworkshops, Stammtische, Konzerte, Lesungen, Filmabende, ein wöchentliches KiKaffee und viele weitere Bildungs- und Kulturangebote statt. Im zuka kommen Menschen zusammen, die sich im Alltag oft nicht begegnen würden. Gemeinsames Essen, Kochen, Lernen und Engagement schaffen Vertrauen, bauen Vorurteile ab und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unser Ziel ist es, einen Ort zu gestalten, an dem jede*r willkommen ist und Inklusion, Nachhaltigkeit und Solidarität gelebt werden.
Greifswald Model United Nations e.V. ist ein gemeinnütziger, Verein engagierter Studierender der Universität Greifswald, dessen Ziel es ist junge Menschen für internationale Politik und die Arbeit der UN zu begeistern. GreiMUN richtet jährlich zwei lokale, englischsprachige Model UN Konferenzen aus. Hier schlüpfen Teilnehmende in die Rolle von Delegierten und erarbeiten in simulierten Ausschüssen Lösungen für aktuelle globale Herausforderungen. Außerdem organisiert GreiMUN jedes Frühjahr die Teilnahme einer Delegation an einer internationalen Model UN Konferenz. Dort kommen mehrere Hundert Studierende aus aller Welt zusammen, um internationale Politik zu simulieren. Die Konferenzen fördern rhetorische Fähigkeiten, Teamarbeit, Verhandlungsgeschick, kritisches Denken und interkulturelle Kompetenz. Die Förderung soll die Durchführung der lokalen Konferenzen und die finanzielle Unterstützung der Teilnehmenden an der internationalen Konferenz ermöglichen. Sie wird zur Bezuschussung von Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten verwendet. Dadurch soll möglichst vielen jungen Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation die Teilnahme ermöglicht werden. Hiermit stärkt GreiMUN das gesellschaftliche Engagement junger Menschen, fördert demokratische Werte und internationale Verständigung und ermöglicht jungen Menschen, Verantwortung zu übernehmen und wichtige Kompetenzen fürs spätere Leben zu entwickeln.
Mit dieser Projekt-Reihe bieten wir ein öffentliches Afterwork-Angebot an. Neben Kursen für verschiedene Handarbeits- und Entspannungstechniken auch Input im Themengebiet psychische Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Diese Inputs werden den Teilnehmenden kostenfrei angeboten. So zB von den „Stammtischkämpfer:Innen“ wie man mit Menschen in seinem Umfeld umgehen kann, die gegen Andere zu hetzen beginnen. Außerdem eine Stadtführung entlang sämtlicher Einrichtungen, die Anlaufstellen bei psychischen Problemen und/oder Erkrankungen sind für konkrete Hilfe, Unterstützung oder Aufklärung. Sowie eine Annäherung auf theaterpädagogischer Ebene an Alltagsproblematiken im Rahmen eines Theaterworkshops und mit Szenenvideos, die für SocialMedia genutzt werden können und die den Zuschauenden als Anregung für den Alltag dienen.
Das Kulturzentrum Schlachthof betreibt seit Mai 2022 das „Tschilla” – einen Raum für eigene Ideen, Kultur und Gemeinschaft im Schillerviertel. Das Programm wird vollständig von den Ehrenamtlichen vor Ort bestimmt. Kern des Projekts sind die Fahrradwerkstatt und das Reparier-Café, in denen jeden Donnerstag vermeintlich kaputten Gegenständen und reparierbedürftigen Fahrrädern unter Anleitung der fachkundigen Ehrenamtlichen neues Leben eingehaucht wird. Kostenlos, für alle und für die Nachhaltigkeit!
Der Interkulturelle Treff ist aus unserem wöchentlichen Sprachcafé entstanden, in dem sich Menschen aus dem Quartier begegnen und sich gegenseitig beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen. Aus diesen regelmäßigen Treffen ist der Wunsch gewachsen, auch außerhalb des Sprachcafés gemeinsam Zeit zu verbringen und das Ankommen in der neuen Heimat aktiv gemeinsam zu gestalten. So haben unsere Ehrenamtlichen den Interkulturellen Treff selbst organisiert ins Leben gerufen. Einmal wöchentlich entdecken die Teilnehmenden gemeinsam ihre neue Stadt. Bei Ausflügen und gemeinsamen Aktivitäten wird die deutsche Sprache ganz selbstverständlich im Alltag angewendet. Gleichzeitig lernen die Teilnehmenden wichtige Orte, kulturelle Angebote und das gesellschaftliche Leben kennen. Dabei entstehen Begegnungen, Freundschaften und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Der Interkulturelle Treff schafft einen geschützten Raum, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft voneinander lernen, sich austauschen und gemeinsam neue Erfahrungen sammeln können. Er stärkt das Miteinander im Stadtteil, fördert die gesellschaftliche Teilhabe und unterstützt Menschen dabei, sich in ihrer neuen Umgebung sicher und willkommen zu fühlen.
ELAS e.V. ist ein gemeinnütziges Kollektiv in Kassel. Wir richten uns gezielt an migrantische FLINTA* (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen) sowie Personen, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind – wie beispielsweise Frauen mit Fluchterfahrung oder Menschen mit Behinderung. Wir verbinden eine kostenlose, mehrsprachige digitale Plattform mit interaktiver Karte (für den einfachen Zugang zu Gesundheit, Recht, Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe) mit analogen Präsenz-Treffen und Workshops. Unsere Plattform entsteht organisch im Austausch mit der Community: In sicheren Räumen vor Ort kartieren wir gemeinsam Bedarfe, bauen digitale sowie sprachliche Barrieren ab und stärken den kollektiven Zusammenhalt in Kassel.