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Ehrenamtprojekte Abstimmung
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ASIYAH - Gemeinsam Aktiv
ASIYAH - Gemeinsam Aktiv e.V. wurde 2019 in Frankfurt gegründet und setzt sich national wie international für Gerechtigkeit und Zusammenhalt ein. Ehrenamtlich engagieren wir uns ins Projekten gegen Armut, Bildungsmangel und Ausgrenzung - nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe". ASIYAH Aktiv - Kinderperspektive ist ein langfristiges Empowerment-Programm für geflüchtete Kinder im Alter zwischen 5 bis 15 Jahren, die in Unterkünften leben. In dieser sensiblen Entwicklungsphase wollen wir ihre soziale, emotionale und kognitive Entwicklung stärken. Durch regelmäßige, altersgerechte Aktivitäten schaffen wir einen sicheren Raum für Begegnungen, Selbstvertrauen und Integration. Das Projekt wird in Dietzenbach und Hausen durch kreative und spielerische Indoor-Aktivitäten umgesetzt. Dazu gehören Sprachspiele sowie Kunst- und Rollenspiele. Freitags wird Fußball gespielt, um Teamgeist und Bewegung zu fördern. Ergänzt wird das Programm durch Musik, Tanz und Empowerment-Kickboxen, besonders für Mädchen. Monatlich organisieren wir Familienbrunchs, interkulturelles Kochen und Ausflüge, um Gemeinschaft und Teilhabe zu stärken. Das diverse, mehrsprachige Team sichert einen kultursensiblen Zugang. Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden gezielt einbezogen. Die Einbindung von drei Ehrenamtlern pro Termin ermöglicht eine altersdifferenzierte Betreuung und gezielte Förderung. Die Kinder sollen neue Fähigkeiten erlernen, soziale Kontakte knüpfen und sich als akiver Teil der Gemeinschaft erleben.
VBKI
Lesen ist der Schlüssel zu Bildung, Selbstvertrauen und gesellschaftlicher Teilhabe. Leider wächst nicht jedes Kind in einem Umfeld auf, in dem es ausreichend Unterstützung und Freude am Lesen erfährt. Dabei ist gerade diese Zuwendung so wichtig. Genau hier kommen die Berliner Lesepaten des VBKI ins Spiel. Ehrenamtliche Lesepat*innen engagieren sich regelmäßig in Berliner Kitas und Grundschulen und schenken Kindern Zeit, Aufmerksamkeit und die Freude an Geschichten und Büchern. Sie lesen gemeinsam, hören zu und schaffen damit wichtige Momente des Austauschs - auch als kleine „Energietankstellen“. Gerade nach einiger Zeit können gute Bindungen entstehen, da sie Mentor*innen und Lernbegleiter*innen sind. So werden nicht nur Sprachkenntnisse und Lesekompetenz der Kinder gestärkt, sondern auch Fantasie, Motivation, Konzentration und Selbstvertrauen. Besonders wertvoll ist die persönliche Beziehung: Kinder erleben, dass sich jemand Zeit für sie nimmt und an ihre Fähigkeiten glaubt. Das gilt umgekehrt genauso: Die Begegnungen können für die Lesepat*innen sehr bereichernd sein: Gemeinsam lachen, Entwicklungen beobachten, Wissen weitergeben und motivieren - so wird insgesamt der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt. Mit Ihrer Unterstützung möchten wir dieses Engagement fortzuführen und weiter ausbauen. Denn jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, die Welt der Bücher und Geschichten zu entdecken und dadurch zu wachsen, unabhängig von Herkunft und familiären Voraussetzungen.
Gemeinschaft und Demokratische Teilhabe
Gesundheit fördern und Gemeinschaft stärken Zielgruppe: Jugendliche von 15 bis 17 Jahren mit unterschiedlichen kulturellen, sozialen und persönlichen Hintergründen. Projektbeschreibung: Das Projekt fördert Gesundheit, Gemeinschaft und demokratische Teilhabe durch gemeinsames Kochen. Die Jugendlichen planen, entscheiden und kochen gemeinsam gesunde Mahlzeiten. Sie übernehmen Verantwortung, bringen eigene Ideen ein und erleben, dass jede Stimme zählt. Unterschiedliche Esskulturen und Lebensweisen werden vorgestellt und wertgeschätzt. So entstehen Begegnungen auf Augenhöhe, Vorurteile werden abgebaut und gegenseitiger Respekt gestärkt. Im Sinne des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden demokratische Werte wie Mitbestimmung, Vielfalt, Toleranz, Gleichberechtigung und respektvolle Konfliktlösung praktisch erlebbar. Die Jugendlichen lernen, gemeinsam Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und Vielfalt als Stärke einer demokratischen Gesellschaft zu verstehen. Ziele: Förderung gesunder Ernährung, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, sozialer Kompetenzen, demokratischer Beteiligung sowie eines respektvollen und diskriminierungsfreien Miteinanders. Erwartete Ergebnisse: Die Teilnehmenden erwerben praktische Alltagskompetenzen, stärken ihr Selbstvertrauen und ihre sozialen Fähigkeiten. Das Projekt schafft Begegnungen, fördert gesellschaftliche Teilhabe und leistet einen Beitrag zur Stärkung demokratischer Werte, Vielfalt und eines friedlichen Zusammenlebens.
Conpart
Inklusik - "Konzert für alle" wurde 2019 ins Leben gerufen, um insbesondere klassische Konzerte auch für Menschen zugänglich zu machen, die in traditionellen Konzertformaten oft ausgeschlossen sind. Ausgehend von der Überzeugung, dass kulturelle Teilhabe unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder gesellschaftlichen Erwartungen für alle Menschen möglich sein sollte, haben wir ein Format entwickelt, welches Menschen zusammen-bringt. Unsere Veranstaltungen sind in umfassender Weise barrierefrei: rollstuhlgerecht, auf eine Stunde begrenzt, nicht spät am Abend, die Programmgestaltung ist abwechslungsreich. Es gibt keine starren Regeln, wie man sich beim Konzert verhalten muss. Musik darf auf die eigene Weise erlebt werden - frei, ungezwungen und gemeinsam. Lautieren und Bewegung sind ausdrücklich erlaubt. So entstehen Räume, die Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe erlauben. Die gemeinsame Erfahrung, dass Musik alle Menschen ähnlich berührt - unabhängig von Alter, Herkunft und individuellen Voraussetzungen ermöglicht es, beeinträchtigte Menschen nicht nur als behindert wahrzunehmen und hilft so, Berührungsängste abzubauen. Nach coronabedingter Pause finden seit 2022 mindestens vier Inklusik-Konzerte jährlich an unterschiedlichen Veranstaltungsorten statt, die Musikrichtungen reichen von Klassik über Klezmer, Chansons, Rock, Blues und Pop bis Jazz. Inklusik wird getragen von einem ehrenamtlichen Team und unterstützt von Conpart e.V.
Seelenpflaster
Seelenpflaster e.V. unterstützt Kinder, die aufgrund einer Erkrankung, einer Behinderung, psychischer Belastungen oder besonderer familiärer Schicksalsschläge eine schwierige Zeit erleben. Unser Ziel ist es, diese Kinder und ihre Familien sichtbar zu machen, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und ihnen einen kleinen Moment der Freude zu bereiten. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die „Seelenpflaster-Post“. Dabei erhalten die Kinder ein liebevoll zusammengestelltes Überraschungspaket mit kleinen Geschenken und einer persönlichen Grußkarte über den regulären Postweg direkt zu sich nach Hause. Jedes Paket wird individuell und mit viel Herz vorbereitet. Es soll den Kindern zeigen: Du wirst gesehen, jemand denkt an dich und deine Geschichte ist wichtig. Das gilt auch für die Geschwisterkinder. Den Kontakt zu den Kindern und ihren Familien stellen wir vor allem über soziale Medien her. Die Arbeit von Seelenpflaster e.V. wird durch ehrenamtliches Engagement sowie durch Geld- und Sachspenden ermöglicht. Darüber hinaus organisieren wir gemeinsame Aktionen und besondere Erlebnisse, die den Kindern und ihren Familien unbeschwerte Momente schenken sollen. Wir wissen: Keine „Seelenpflaster-Post“ der Welt kann eine Krankheit heilen, Schmerzen lindern oder Leid verhindern. Aber vielleicht kann sie für einen Augenblick den Alltag leichter machen, Mut schenken und einem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Wohnen und INtegration im Quartier gGmbH (WIN gGmbH)
Nachbarschaft beginnt dort, wo Menschen sich begegnen. Genau dafür wurde die Marie15 im Nürnberger Stadtteil Marienvorstadt/Wöhrd geschaffen. Aus dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger entstand ein offener Begegnungsort, an dem Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation ohne Konsumzwang, Mitgliedschaft oder andere Hürden zusammenkommen können. Gemeinsam mit 35 Ehrenamtlichen und 14 Kooperationspartnern gestalten wir jährlich rund 400 Veranstaltungen und Angebote. Ob gemeinsames Kochen, Kultur- und Musikveranstaltungen, Kreativangebote, Vorträge oder Gesprächsrunden – viele Formate entstehen aus den Ideen und Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil. Wer zu uns kommt, kann sich einbringen, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Besonders ältere Menschen, die von Einsamkeit betroffen sind, finden in der Marie15 neue Kontakte und Gemeinschaft. Gleichzeitig begegnen sich hier Familien, junge Erwachsene und Menschen unterschiedlicher Kulturen auf Augenhöhe. Aus ersten Gesprächen entstehen gemeinsame Aktivitäten, Freundschaften und nachbarschaftliche Unterstützung. Die Marie15 zeigt täglich, dass Nachbarschaft weit mehr ist als räumliche Nähe. Sie wächst dort, wo Menschen einander Zeit schenken, sich gegenseitig stärken und gemeinsam Verantwortung für ihr Quartier übernehmen. So entsteht ein lebendiges Miteinander, das den Stadtteil nachhaltig bereichert.