Umfrage zum Smartphone-Kauf: Akku schlägt Marke

• Lange Akkulaufzeiten und der Preis sind die wichtigsten Kaufkriterien, Marke spielt nur für 14 Prozent eine große Rolle
• Für 17 Prozent muss es immer das neuste Modell sein


Stuttgart, 7. November – Deutschland im Smartphonefieber: Auf die Frage, auf welches Elektrogerät sie keinesfalls verzichten könnten, antwortet ein Viertel der 1.000 von der CreditPlus Bank AG befragten Bundesbürger mit „Smartphone“. Bei der Entscheidung für ein Gerät spielt der Faktor Marke jedoch eine unerwartet geringe Rolle. Nur bei 14 Prozent der Befragten gehört der Herstellername zu den drei wichtigsten Kaufkriterien. Somit rangiert die Marke nur auf Platz 11 der 14 wichtigsten Merkmale.

Die Liste der Kaufkriterien bei Smartphones wird deutlich angeführt von der Akkulaufzeit. 45 Prozent der befragten 1.000 Bundesbürger geben an, dass sie großen Wert auf eine lange Akkulaufzeit beim Smartphone legen. Das zweitwichtigste Kriterium ist der Preis: Für 38 Prozent ist es sehr wichtig, dass das intelligente webfähige Mobiltelefon gut erschwinglich ist. Das Betriebssystem ist immerhin für 22 Prozent ein wichtiges Kaufkriterium. „Ob Android, Windows Phone, iOS oder BlackBerry OS – das scheint eine Grundsatzentscheidung zu sein. Offensichtlich möchten sich die Verbraucher nicht gern umstellen, wenn sie sich einmal an ein System gewöhnt haben“, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender bei CreditPlus. Für jeden fünften Befragten ist außerdem die Kameraleistung ein wichtiges Kriterium. Dahinter rangieren die Prozessor-Leistungsfähigkeit (18 Prozent), das Display (17 Prozent), die Grundmaße (16 Prozent), der Speicherplatz (15 Prozent) und das Design (15 Prozent). Erst danach folgt der Faktor Marke mit 14 Prozent. Geringer wiegen nur noch die Faktoren Material (12 Prozent), Gewicht (11 Prozent) und Extra-Funktionen wie beispielsweise eine Sprachsteuerung (6 Prozent).

Immer das neuste Modell
17 Prozent der Befragten geben außerdem an, dass es beim Smartphone „immer das neuste Modell“ sein müsse. So viel Trendbewusstsein besteht bei keinem anderen Elektrogerät. Zum Vergleich: Von PCs, Notebooks oder Tablets schaffen sich nur 11 Prozent regelmäßig neue Modelle an. Bei TV-Geräten sind es 8 Prozent.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier.

Eine Infografik steht hier zum Download bereit.

Hintergrund:
An der repräsentativen Online-Studie „Elektrogeräte“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.000 Bundesbürger beteiligt. Die Befragungen wurden im Oktober 2012 durchgeführt.

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