Studie: Für Deutsche sind Roboter-Kollegen durchaus akzeptabel

• Acht von zehn Berufstätigen und Arbeitssuchenden in Deutschland befürworten Roboter
• Robo-Kollegen sollen körperliche schwere Aufgaben und ermüdende Routine übernehmen


Deutsche Berufstätige und Arbeitssuchende sehen in Robotern keine Konkurrenz, sondern eher eine Unterstützung. Denn die intelligenten Maschinen könnten körperlich schwere Tätigkeiten übernehmen und ermüdende Routineaufgaben erledigen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag der CreditPlus Bank.

Körperlich schwere oder unliebsame Aufgaben würden deutsche Erwerbstätige und Arbeitssuchende durchaus an Roboter delegieren. Dazu zählen neben ermüdenden Routinen (34 Prozent) auch das Mitschreiben in Meetings (20 Prozent) und Kaffee kochen (19 Prozent). Auch das Entgegennehmen von Kundenbeschwerden (18 Prozent) oder das Beantworten von Kundenanfragen (11 Prozent) würden Deutsche gern an eine intelligente Maschine abgeben. Jeder Zehnte kann sich sogar vorstellen, dass ein Roboter die E-Mail-Antwort an den Chef verfasst. Bequemlichkeit spielt selbstverständlich ebenfalls eine Rolle. So würden sich 17 Prozent der deutschen Berufstätigen und Arbeitssuchenden gerne in ein selbstfahrendes Auto setzen.

Interesse an Aus- und Weiterbildung wächst
Statt sich mit körperlich schweren oder banalen Tätigkeiten zu quälen, würden sich deutsche Berufstätige und Arbeitssuchende lieber fortbilden, ein eigenes Unternehmen gründen oder an einem Sprachkurs teilnehmen. Mehr als jeder Zweite wäre bereit, dafür sogar einen Kredit aufzunehmen. Die Tendenz zur Darlehensaufnahme für eine Ausbildung oder Umschulung stieg im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte deutlich an. Die Bereitschaft, ein Darlehen in Sprachkurse zu investieren, erhöhte sich ebenfalls leicht um zwei Prozentpunkte. Auch das Interesse, solche Finanzspritzen für das Arbeiten im Ausland oder in zumindest in einer anderen Stadt zu nutzen, hält weiterhin an.

„Lebenslanges Lernen und örtliche Flexibilität sind unter deutschen Arbeitsnehmern und Arbeitssuchenden weiterhin gefragt“, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. „Die Bereitschaft, sich persönlich und fachlich verändern und wachsen zu wollen sowie offen zu bleiben für internationale Märkte, macht deutsche Erwerbstätige und Arbeitssuchende attraktiv für Unternehmen und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland“, so Wagner.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier. Eine Infografik steht hier zum Download bereit.

Hintergrund:
An der bevölkerungsrepräsentativen Online-Studie „Beruf und Karriere 2017“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.008 Deutsche ab 18 Jahren beteiligt. Die Befragung wurde im Mai 2017 durch das Marktforschungsunternehmen Toluna durchgeführt.

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