Smart Homes folgen Smartphones

• Smart-Home-Anwendungen an der Schwelle zum Massenmarkt
• 39 Prozent der Deutschen würden für „intelligente“ Einrichtung einen Kredit aufnehmen
• Besonders begehrt: Türklingel mit Video-Verbindung zum Smartphone


Der Herd weiß, womit der Kühlschrank gefüllt ist und spuckt passende Rezepte aus; der Backofen lässt sich schon auf dem Weg nach Hause vorheizen, und wenn alles aufgegessen ist, schickt die Badezimmer-Waage ihre Messwerte an das Fitness-Armband weiter. Dank „Smart Homes“ ist das keine Zukunftsvision mehr. „Intelligente“, vernetzte Einrichtungsgegenstände sind inzwischen so beliebt, dass fast vier von zehn Deutschen bereit sind, für ihre Anschaffung einen Kredit aufzunehmen. Das zeigt die repräsentative Umfrage „Wohnen und Leben 2016“ der CreditPlus Bank AG.

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Den zusätzlichen finanziellen Spielraum würden die Deutschen für sehr unterschiedliche „smarte“ Geräte nutzen. Ganz oben auf der Wunschliste steht eine Türklingel, die per Videoübertragung auf dem Smartphone anzeigt, wer gerade vor der Tür steht (15 Prozent). Gleich darauf folgen Kühlschränke, die ihre Befüllung kennen, die Haltbarkeit der Lebensmittel überprüfen und automatisch neue bestellen, sowie ein in eine Wohnwand integriertes Soundsystem. Für beides würden sich jeweils 13 Prozent der Deutschen Geld leihen. Interaktive, mit dem Kühlschrank vernetzte Kochfelder mit Rezeptdatenbank stehen bei jedem Zehnten auf der Wunschliste.

Smartphones als Wegbereiter für Smart Homes
„Zukunftsmusik sind Smart Homes schon lange nicht mehr, denn die prinzipielle technische Machbarkeit ist schon seit geraumer Zeit gegeben“, so Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. „Aber erst jetzt stehen sie an der Schwelle zum Massenprodukt.“ Die Situation ist Wagner zufolge vergleichbar mit dem Handy-Markt Ende der 90er-Jahre, als sich die Mobiltelefone vom Statussymbol gutverdienender Geschäftsleute zum allgegenwärtigen Alltagsprodukt für Jedermann weiterentwickelten. Förderlich für diese Entwicklung bei smarten Einrichtungen ist die weite Verbreitung von Smartphones: „Sie dienen zum einen als mobiles und gewohntes Steuerungsgerät, in dem alle Funktionen zentral zusammenlaufen“, so Wagner. „Und sie haben dafür gesorgt, dass sich die Verbraucher an vernetzte, vielseitige digitale Lösungen im normalen Alltag gewöhnt haben und die Vorteile zu schätzen wissen.“

Wissbegierige Waagen wenig gewünscht
Die von unterwegs aus bedienbaren Backöfen erfreuen sich mit sieben Prozent hingegen nur einer verhältnismäßig geringen Beliebtheit. Das gleiche gilt für die vernetzte Körperwaage. Vielleicht haben die Deutschen zu viel Angst davor, von einer intelligenten Waage als Couch-Potato identifiziert zu werden. Denn die Umfrage hat auch ergeben, dass es sich mit 46 Prozent fast die Hälfte der Deutschen regelmäßig mit einer vollen Mahlzeit vor dem Fernseher bequem macht...

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier.

Hintergrund:
An der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage „Wohnen und Leben 2016“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.014 Bundesbürger ab 18 Jahren beteiligt. Die Befragung wurde im Juli 2016 durch das Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt.

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