Hochzeit 2017: Es geht nicht ohne Ring, Brautstrauß und Polterabend

• Mehr als 50 Prozent der Deutschen zieht Kauf gebrauchter Hochzeitsware in Erwägung
• Hochzeitstorte ist für die Mehrheit der Befragten unverzichtbar


Die wichtigste Hochzeitstradition ist für die Deutschen der Wurf des Brautstraußes. Das sagten 64 Prozent der Befragten einer repräsentativen Umfrage der CreditPlus Bank AG. Dass beim Antrag ein Verlobungsring auf den Finger gesteckt wird, ist für 63 Prozent der Deutschen wichtig. Dieser Brauch kommt damit auf den zweiten Platz.

Den dritten Rang belegt das Zerschlagen des Porzellans bei einem zünftigen Polterabend mit 61 Prozent der Nennungen.
Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt die Tradition, dass Hochzeitsschuhe mit Pfennigen (Cents) bezahlt werden. Nur 14 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass sie gepflegt werden muss. 63 Prozent halten sie für überholt, 23 Prozent kennen sie nicht einmal. 

Offen für Second-Hand-Artikel
Mehr als die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, gebrauchte Teile für die eigene Hochzeit zu kaufen. 56 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, Second-Hand-Hochzeitsbedarf nicht abgeneigt zu sein. Von diesen sind wiederum 35 Prozent an Dekoration interessiert, 26 Prozent am Brautkleid und 24 Prozent an Accessoires wie dem Schleier oder der Handtasche.
Abwegig erscheint den Meisten der Kauf gebrauchter Ehe- und Verlobungsringe. Lediglich sechs Prozent der Deutschen sind dafür offen. Damit landen die Ringe auf dem letzten Platz.

Unverzichtbar: die Torte
Ein Muss ist für die Deutschen hingegen die Hochzeitstorte. 73 Prozent sagen, dass sie zu einer gelungenen Feier unbedingt dazu gehört. Damit ist sie auch ein Dauerbrenner: Seit 2014 erreicht sie Werte über 70 Prozent (2014: 72, 2015: 74, 2016: 77). Auf dem zweiten Platz liegt das Festessen im Restaurant mit 66 Prozent (Vorjahr: 64) und auf dem dritten die Flitterwochen mit 61 Prozent (Vorjahr: 65).

Der Stellenwert des Hochzeitsautos wie zum Beispiel eines Cabrios oder einer Stretch-Limousine ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Im Jahr 2016 waren 44 Prozent der Deutschen der Überzeugung, solch ein Gefährt gehöre zur Trauung. Zwölf Monate später liegt der Wert hingegen nur noch bei 34 Prozent. Auch die romantische Art der Fortbewegung per Kutsche nimmt erneut den letzten Platz ein. Im Vorjahr konnten sich dafür 14 Prozent der Deutschen begeistern, in diesem ist es sogar ein Prozentpunkt weniger.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier.
Eine Infografik steht hier zum Download bereit.


Hintergrund:
An der bevölkerungsrepräsentativen Online-Studie „Hochzeit 2017“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.012 Deutsche ab 18 Jahren beteiligt. Die Befragung wurde im Februar 2016 durch das Marktforschungsunternehmen Toluna durchgeführt.

 

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