Deutsche Verbraucher haben Lust aufs Geldausgeben

Repräsentative IPSOS-Umfrage im Auftrag von CreditPlus zeigt: Die
Deutschen sehen ihre finanzielle Zukunft weiterhin optimistisch.


Stuttgart, 23. Oktober 2012 – Die deutschen Verbraucher zeigen sich von der Euro-Krise nach wie vor unbeeindruckt: Drei Viertel aller Deutschen sind optimistisch, was ihren künftigen Lebensstandard betrifft. Die Lust aufs Geldausgeben ist groß – seit 2008 war die Konsumneigung der Deutschen nicht mehr so stark wie jetzt. Zudem investieren sie häufiger in Sachwerte, um einem möglichen Geldwertverlust vorzubeugen. Das kurbelt den Konsum an. Die Ergebnisse stammen aus der aktuellen IPSOS-Studie im Auftrag der auf Konsumentenkredite spezialisierten CreditPlus Bank.

73 Prozent aller Deutschen blicken optimistisch in die Zukunft. Im CreditPlus-Verbraucherindex entspricht dies einem Wert von 105. Dieser ist damit genauso hoch wie noch vor einem Jahr und gegenüber dem Februar-Wert um einen Punkt gestiegen. Seit dem Tiefstwert im Februar 2008 mit 96 Punkten befindet sich der Werteindex in einem steten Aufwärtstrend.

Dauerbrenner Möbel, gefolgt von Reisen und Elektrogeräten
Seit Beginn der Erhebungen zum Verbraucherindex im Frühjahr 2006 belegen Möbel den Spitzenplatz bei den geplanten Investitionen. Rund 21 Prozent aller Deutschen planen in den nächsten drei Monaten eine entsprechende Anschaffung. Auf Platz zwei stehen Reisen ab 1.250 Euro (16 Prozent), die im Februar die Elektrogeräte (15 Prozent) als zweithäufigste Anschaffung ablösten.

Gute Konsumstimmung setzt sich fort
Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank:
„Offensichtlich hat die Euro-Krise weiterhin keine direkte Auswirkung auf den Optimismus und die Konsumlust der Deutschen. Im Gegenteil: Auch im Herbst 2012 sind die Verbraucher in Konsumstimmung. Die Deutschen wollen ihr Geld lieber ausgeben anstatt zu sparen. Aktuell planen zudem mehr Konsumenten, ihre Anschaffung per Kredit zu finanzieren. Als Spezialist für Konsumentenkredite sind wir uns unserer Verantwortung bewusst: Wir vergeben nur Kredite, die sich der Kunde auch leisten kann.“

Wer jünger ist und mehr verdient, ist optimistischer
Junge Menschen mit einer höheren Bildung und einem hohen Einkommen blicken besonders optimistisch in die Zukunft: 81 Prozent der 22- bis 34-Jährigen und 80 Prozent der 14- bis 21-Jährigen sind besonders zuversichtlich. Zum Vergleich: Nur rund 64 Prozent der über 55-Jährigen sind überzeugt, optimistisch in die Zukunft blicken zu können. 78 Prozent der Optimisten haben Abitur oder einen Universitätsabschluss. 83 Prozent der Befragten, die über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3.500 Euro monatlich verfügen, schauen ebenfalls ohne Sorgen nach vorn. Beträgt das Einkommen weniger als 1.499 Euro, stimmt dieser Aussage nur noch knapp jeder Zweite zu.

Westdeutsche Männer blicken zuversichtlich nach vorn
Männer zeigen sich mit 77 Prozent zudem zuversichtlicher als Frauen (69 Prozent). Ebenfalls signifikant sind die Unterschiede im Vergleich von Ost und West: 76 Prozent der Westdeutschen sehen der Zukunft optimistisch entgegen; wohingegen nur rund 63 Prozent der Ostdeutschen diese Ansicht teilen.

Konsumlust so hoch wie nie
Knapp 60 Prozent der Befragten gaben an, konsumieren zu wollen – und zwar unabhängig von ihren tatsächlich vorhandenen Mitteln. Das ist der höchste Wert seit Februar 2008.

Besonders (junge) Frauen wollen ihr Geld ausgeben
Frauen (63 Prozent) sind dabei konsumfreudiger als Männer
(57 Prozent). Und gerade die jüngeren Befragten haben besondere Lust aufs Geldausgeben: 69 Prozent der 22- bis 34-Jährigen wollen konsumieren. Zum Vergleich: Im Februar war die konsumfreudigste Altersgruppe noch die der 35- bis 54-Jährigen.

Ganz Junge haben höchstes Konsumpotenzial
In Anbetracht der tatsächlich vorhandenen Mittel haben Männer (55 Prozent) mehr Möglichkeiten, Geld auszugeben, als Frauen (44 Prozent). Erstaunlicherweise verfügt die jüngste Altersgruppe der 14- bis 21-Jährigen nach eigenen Angaben mit 55 Prozent über besonders hohes Konsumpotenzial. Im Ost-West-Vergleich nähern sich die Werte an: Rund 50 Prozent der West-Haushalte und 45 Prozent der Ostdeutschen verfügen über entsprechende finanzielle Möglichkeiten zum Konsum.

Deutsche mit viel Geld auf der hohen Kante
Seit Jahren bewegen sich die Ersparnisse der Deutschen auf einem hohen Niveau: Jeder Vierte gab an, dass er für kurzfristige Investitionen mehr als 2.500 Euro zur Verfügung hätte.

Männer sind die besseren Sparer
Der Geschlechtervergleich zeigt: 32 Prozent der Männer können sofort über einen Geldbetrag von mehr als 2.500 Euro verfügen (zum Vergleich: bei den Frauen sind es nur 18 Prozent).

Jeder fünfte Deutsche wäre bereit, einen Kredit aufzunehmen
Jeder fünfte Befragte, der in den kommenden drei Monaten eine Investition tätigen möchte, kann sich vorstellen, dafür eine Finanzierung in Anspruch zu nehmen. Stehen mehrere neue Anschaffungen an, sind 23 Prozent bereit, einen Kredit aufzunehmen.

Unverändertes Konsumverhalten trotz Euro-Krise
Unbeeindruckt zeigen sich die Deutschen nach wie vor von der Euro-Krise: 69 Prozent gaben an, dass ihr Konsumverhalten völlig unverändert geblieben sei. Gestiegen ist jedoch die Tendenz, Geld auszugeben und zu investieren: Rund 35 Prozent glauben an die Sicherheit von Sachwerten (im Februar waren es noch 32 Prozent). 36 Prozent glauben, durch geschicktes Taktieren Gewinne mit Geldanlagen erzielen zu können.

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Vom 03.09.2012 bis 19.09.2012 wurden bei einer repräsentativen Zufallsumfrage 2.000 Personen ab 14 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten der Bevölkerung. Die Ergebnisse stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verbrauchergruppen heraus. Die Studienergebnisse stehen hier zum Download bereit.

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