CreditPlus 2013 auf Wachstumskurs

• Guter Start in 2013: Geschäft mit Konsumentenkrediten gesteigert
• Abbau des Forderungsbestands 2012 erfolgreich abgeschlossen


Stuttgart, 10. Juni 2013 – Die CreditPlus Bank AG hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres ihre Ziele erfüllt und befindet sich wie geplant auf Wachstumskurs. 2012 war für die deutsche Tochter des französischen Crédit Agricole Konzerns trotz rückläufigem Neugeschäft infolge eines konzernweiten planmäßig vorgenommenen Forderungsabbaus und schwieriger Rahmenbedingungen ein erfolgreiches Jahr.

Von Januar bis einschließlich April 2013 hat das Kreditinstitut mit Hauptsitz in Stuttgart das Neugeschäftsvolumen mit Konsumentenkrediten um 8,5 Prozent gesteigert. Damit kehrt CreditPlus wie geplant wieder voll auf den Wachstumskurs vergangener Jahre zurück. Für das Gesamtjahr 2013 plant die Bank eine Steigerung des Neugeschäftsvolumens und einen Bestandsaufbau im hohen einstelligen Prozentbereich.

Rückblick 2012: Forderungsbestand erfolgreich abgebaut
Der Geschäftsverlauf der Bank 2012 war geprägt durch den Aktionsplan der Konzernmutter Crédit Agricole. Als Teil einer europäischen Bankengruppe hatte CreditPlus unter den Auswirkungen der Krise mehr zu leiden als Wettbewerber, die sich nur auf den deutschen Markt konzentrieren. Als Reaktion auf die schwierigen Rahmenbedingungen insbesondere in einigen südeuropäischen Ländern hatte die Konzernmutter für das Jahr 2012 eine deutliche Verringerung des Forderungsbestandes bei einem gleichzeitigen Anstieg der Einlagen geschäftspolitisch vorgegeben. So musste auch CreditPlus das Neugeschäftsvolumen in allen Geschäftsbereichen reduzieren. In der Folge ist das Neugeschäftsvolumen mit Konsumentenkrediten im Vergleich zum Vorjahr um rund 23 Prozent auf 854 Millionen Euro gesunken. Besonders ausgewirkt hat sich dies auf das Internetgeschäft und die Autofinanzierung, beides Bereiche mit hohem Margendruck und intensivem Wettbewerb.

Jahresüberschuss 2012 um 15 Prozent gesunken
Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 28,9 Millionen Euro (2011: 34,0 Millionen Euro) zurückgegangen – in erster Linie eine Folge des Forderungsabbaus. Trotz dieser Einschränkungen hat die CreditPlus Bank 2012 ein gutes Ergebnis erzielt und ist mit der Geschäftsentwicklung zufrieden. „Wir haben das Jahr genutzt, um unsere Prozesse weiter zu optimieren, und uns bewusst auf das margenstarke Geschäft konzentriert. Unser neues Festgeldkonto für private Kunden haben wir erfolgreich in den Markt eingeführt. Dies ist bisher sehr gut angenommen worden“, sagt Jan W. Wagner, Vorsitzender des Vorstands der CreditPlus Bank AG.

Vergangenes Jahr für Prozessoptimierung und Produkteinführung genutzt
Für die Absatzfinanzierung wurde ein neues Frontend für die Partner aus dem Handel entwickelt. Der Händler kann mit Hilfe der neuen Software Kess verschiedene Finanzierungsvarianten direkt gegenüberstellen und dem Kun¬den somit mehr Übersicht und Service bieten. Im Januar 2013 wurde Kess für 4.300 Händler aus dem Bereich Automotive ausgerollt. Im Juni folgen weitere 7.200 Elektro- und Möbelhändler. Außerdem bietet CreditPlus nun eine Festgeldanlage für private Kunden an.  Die Anlage ist ab einem Beitrag von 5.000 Euro möglich, die Obergrenze beträgt 500.000 Euro. Laufzeiten sind von mindestens 12 bis höchstens 84 Monate möglich. Damit wurde eine weitere Säule zur Diversifizierung der Refinanzierungsquellen geschaffen.

Ausblick: Wachstum in 2013
„Nach dem planmäßig vorgenommenen Forderungsabbau im letzten Jahr planen wir für 2013 wieder ein Wachstum in allen Geschäftsbereichen, welches insgesamt im oberen einstelligen Prozentbereich liegen sollte. Wie die Zahlen fürs erste Quartal zeigen, sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. Für diese Zuwächse ist die Bank bereit, gewisse Margenminderungen in Kauf zu nehmen. Dies wird sich insoweit leicht ergebnismindernd auswirken.

Weitere Details zur Geschäftsentwicklung 2012 können Sie im aktuellen Geschäftsbericht nachlesen.

 

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