Fragezeichen aus Holz

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Was ist eine Einlagensicherung?

Die Einlagensicherung sorgt dafür, dass Ihre Spareinlagen bei Finanzinstituten in einem gewissen Umfang abgesichert sind. Die Einlagensicherung springt ein, falls ein Institut nicht in der Lage ist, die Einlagen seiner Kunden zurückzuzahlen. Bei den gesicherten Einlagen handelt es sich im Wesentlichen um Kontoguthaben, Sparguthaben sowie Tages- und Festgelder. Wertpapieranlagen wie zum Beispiel Fondsanteile oder Aktien sind dagegen keine Einlagen. Sie stehen im Eigentum des Anlegers und werden vom Finanzinstitut nur verwahrt. Die Guthaben in einem Wertpapierdepot sind somit allerdings auch nicht direkt durch eine Zahlungsunfähigkeit des Instituts gefährdet. Ein Depot kann, im Falle der Insolvenz der Depotbank, auf ein anderes Institut übertragen werden, ohne dass Ihnen Verluste drohen. Bei Spareinlagen ist dies nicht möglich, denn sie gehen in die Kapitalmasse der Bank ein.

Welchen Schutz bietet die Einlagensicherung genau?

Nach deutschem Gesetz sind Finanzinstitute verpflichtet, für eine Einlagensicherung zu sorgen. Dazu muss jede Bank Mitglied in einer Entschädigungseinrichtung sein. Die gesetzliche Einlagensicherung erfolgt für private Banken und Bausparkassen über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB). Sie sorgt dafür, dass Sie im Schadensfall Gewissheit haben, dass Ihre Einlagen erstattet werden. Dabei werden Spareinlagen bis zu einer Summe von 100.000 Euro erstattet. Zusätzlich sind auch Forderungen aus Wertpapiergeschäften gesichert. Haben Sie Dividenden oder Verkaufserlöse erwirtschaftet, die Ihnen Ihre Bank nicht auszahlen kann, erstattet die EdB Ihnen 90 Prozent Ihrer Forderungen bis zu einer maximalen Höhe von 20.000 Euro. Die nötigen Mittel erlangt die EdB durch die Beitragszahlungen der Mitgliedsbanken. Reichen die Mittel nicht aus, werden diese durch Sonderbeiträge aufgestockt. Für öffentliche Banken und Wertpapier-Handelsunternehmen gibt es vergleichbare Einrichtungen.

Reicht die gesetzliche Einlagensicherung aus?

Damit auch Einlagen über den Haftungsgrenzen abgesichert sind, haben viele Institute zusätzlich freiwillige Mechanismen für die Einlagensicherung geschaffen. So können Privatbanken Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (BdB) werden und so für eine umfangreichere Sicherung sorgen. Aktuell beträgt die Sicherungsgrenze der freiwilligen Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken für Einlagen 46,757 Millionen Euro. Auch die CreditPlus Bank ist Verbandsmitglied. Als Kunde sind also alle Ihre Einlagen bei der CreditPlus Bank bis zu der Sicherungsgrenze abgesichert. Durch die Kombination aus gesetzlicher und freiwilliger Einlagensicherung kann so eine Einlagensicherheit erreicht werden, die praktisch eine risikofreie Sparanlage ermöglicht.

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