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Wann lohnt sich eine Augenlaserbehandlung?

Morgens die Augen aufschlagen und alles scharf sehen – das ist nicht für alle Menschen selbstverständlich. Eine Laserbehandlung kann die Sehschwäche beheben. Mann mit Brille schaut auf einen Sehtest

 

Aber was kostet eigentlich eine Laserbehandlung und für wen ist sie überhaupt geeignet?

Die dauerhafte Alternative zu Brille und Kontaktlinsen

Sicher, mit Brillen und Kontaktlinsen lassen sich viele Sehfehler korrigieren. Aber nicht jeder kommt gut mit Linsen klar und Brillen sind heute zwar modische Accessoires, aber in manchen Situationen dennoch unpraktisch. Zum Beispiel beim Sport, im Schwimmbad oder beim Saunagang. Kein Wunder also, dass sich mehr als 100.00 Deutsche jedes Jahr die Augen lasern lassen, um endlich auch ohne Hilfsmittel den vollen Durchblick zu haben.

Für wen ist eine Laserbehandlung am Auge geeignet?

Grundsätzlich können Sie sich die Augen lasern lassen, wenn Sie zwischen 18 und 50 Jahren alt sind und sich Ihre Sehstärke innerhalb des letzten Jahres nicht verändert hat. Weitere Voraussetzungen sind: Eine Brillenstärke von nicht mehr als minus acht beziehungsweise plus drei Dioptrien und bei Hornhautverkrümmungen eine Abweichung von nicht mehr als fünf Dioptrien. Die Behandlung dauert etwa 15 bis 30 Minuten und für gewöhnlich sind Patienten nach dem Eingriff nach wenigen Tagen wieder fit.

Welche Methoden gibt es?

LASIK ist die am längsten erprobte Methode. Hier wird mit einem hochfeinen Messer ein Schnitt gesetzt und die Hornhaut im Anschluss mit einem Laser korrigiert. Diese Methode des Augenlaserns ist auch bei sehr dünner Hornhaut möglich. Beim Femto-LASIK-Verfahren wird ausschließlich mit Lasern am Auge gearbeitet. Zuerst wird die oberste Schicht der Hornhaut aufgeklappt, die darunterliegende Schicht mit einem Laser behandelt und danach der Hornhautlappen wieder zugeklappt.

Das modernste Verfahren auf dem Gebiet der Augenlaserbehandlung heißt ReLEx SMILE. Dabei werden die Augen ohne Aufklappen der Hornhaut gelasert. Der Laser arbeitet in den tieferen Schichten der Hornhaut. Das abgetragene Gewebe wird durch eine winzige Öffnung an der Seite des Auges herausgezogen.

Was kostet die Augenlaserbehandlung?

Die LASIK-Methode ist mit etwa 900 Euro pro Auge am günstigsten, braucht aber mit rund einer Woche die längste Genesungszeit. Femto-LASIK liegt mit circa 1.300 Euro je Auge im Mittelfeld. Am teuersten ist das Augenlasern mit der modernen ReLEx-SMILE-Methode: Gut 1.600 Euro für jedes Auge.

Je nach Klinik müssen Sie unter Umständen weitere Kosten für Beratungsgespräch (ca. 20 Euro), Voruntersuchung (ca. 35 bis 200 Euro) oder Medikamente einplanen. Die Behandlung erfolgt üblicherweise unter örtlicher Betäubung. Wenn Sie eine Vollnarkose möchten, müssen Sie mit zusätzlichen 400 Euro rechnen.

Günstig ist das Augenlasern also nicht, bedeutet im Idealfall aber ein großes Plus an Lebensqualität. Lassen Sie sich daher von Ihrem Arzt darüber beraten, ob sich der Eingriff in Ihrem Fall lohnt. Wer gesetzlich krankenversichert ist, muss die Kosten für die Behandlung in der Regel selbst tragen. Ein Kredit kann eine gute Option sein, wenn das Geld für den Eingriff gerade nicht zur Verfügung steht. Von günstigen Angeboten im Ausland raten Experten aufgrund schlechter Erfahrungen aber dringend ab. An der eigenen Gesundheit sollten Sie nicht sparen.

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