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Studium und Beruf: Nebenbei zum Abschluss

Ein berufsbegleitendes Studium ist eine gute Möglichkeit, um sich auch in späteren Jahren noch weiterzubilden oder eine höhere Qualifikation zu erreichen, die beim beruflichen Aufstieg hilft. Junge Frau in einer Bibliothek beim Lernen

 

Ganz einfach ist ein berufsbegleitendes Studium allerdings nicht. Sie brauchen auf jeden Fall Zeit, Disziplin und ein finanzielles Polster.

Die richtige Ausbildungsstätte finden: Staatliche oder private Hochschule?

Je nachdem, in welchem Fachbereich Sie berufsbegleitend studieren möchten, stehen dafür traditionelle Universitäten oder private Hochschulen zur Auswahl. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Abschlüsse staatlich anerkannt sind, wenn das für Ihre Karriere von Bedeutung ist – zum Beispiel wenn Sie Psychologie studieren und später eine Kassenzulassung erhalten wollen.

Ein Studium an staatlichen Hochschulen ist in der Regel vergleichsweise kostengünstig, dafür aber meist wenig flexibel: Vorlesungen in den Abendstunden oder Betreuung für Berufstätige sind hier eher die Ausnahme. Das Studium an Privatschulen ist mit deutlich höheren Kosten verbunden, allerdings können Sie hier von weniger starren Zeitgerüsten ausgehen.

Das richtige System finden: Teilzeit-, Fern- oder Abendstudium?

Wenn Sie sich für ein Abendstudium entscheiden, können Sie weiterhin in Vollzeit arbeiten und besuchen nach Feierabend die Universität. Unterschätzen Sie dabei aber nicht die Doppelbelastung durch Job und Studium.

Ein Fernstudium können Sie primär von zu Hause aus absolvieren: Sie erhalten Ihre Kursunterlagen nach Hause geliefert und Zugänge zu Online-Lernplattformen. Vorlesungen finden ebenfalls im Netz in Form sogenannter Webinare statt. So können Sie zeitlich flexibel lernen. Gelegentlich finden allerdings auch Präsenzveranstaltungen statt, für die Sie in größere Städte reisen müssen.

Während eines Teilzeitstudiums reduzieren Sie Ihre Arbeitsstunden und teilen Ihre Energie je zur Hälfte auf den Job und das berufsbegleitende Studium auf. Das entlastet Sie zeitlich, bringt aber finanzielle Einbußen mit sich, die Sie einkalkulieren sollten. Diese Variante funktioniert sowohl an konventionellen Unis als auch in Fernstudiengängen.

Wie hoch sind die Kosten für ein berufsbegleitendes Studium?

Pauschal lässt sich kaum sagen, mit welchen Kosten Sie beim berufsbegleitenden Studieren rechnen müssen. Ganz günstig ist die zusätzliche Qualifikation in der Regel allerdings nicht. Ein Fernstudium beispielsweise bringt Kosten von 2.000 bis 26.000 Euro mit sich – je nach Anbieter. Für viele Masterstudiengänge werden zudem Sprach- oder Eignungstests verlangt, die mit guten 200 Euro zu Buche schlagen. Damit sind aber noch nicht alle Kosten abgedeckt: Der Semesterbeitrag an staatlichen Unis ist mit 90 bis 500 Euro noch recht überschaubar; private Hochschulen erheben Gebühren für die Einschreibung und für einzelne Prüfungen – die Kosten dafür schwanken zwischen 300 und 1.500 Euro.

Anbieter berufsbegleitender Studiengänge listen die Kosten üblicherweise transparent auf. Rechnen Sie die verschiedenen Angebote vorher gut durch und kalkulieren Sie dabei auch möglichen Verdienstausfall mit ein, wenn Sie für das berufsbegleitende Studieren Ihre Arbeitszeit reduzieren. Möchten Sie im Job kürzertreten, um sich voll und ganz aufs Lernen zu konzentrieren, kann ein Kredit helfen, das niedrigere Einkommen während des Studiums aufzufangen.

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