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Schminken lernen wie die Profis

Sie sind ein echter Make-up-Geek und kennen sämtliche Schmink-Tutorials auf YouTube auswendig? Dann könnte eine Ausbildung zum Make-up Artist eine spannende Weiterentwicklung Ihres Hobbys sein.
Professionelle Schminkausstattung

 

Die hohe Kunst des Make-ups: Zwischen Rougetopf und Haarnadeln

Vom dezenten Nude-Look, der vorgibt ungeschminkt zu sein, über elegante Abend-Make-ups bis hin zu schrillen Drag-Stylings voller Glitter und Glamour – es gibt fast nichts, was sich mit den richtigen Pinseln und Farben nicht erreichen lässt. Doch mit dem Schminken ist es wie mit anderen kreativen Berufen auch: Die Grundlage des künstlerischen Schaffens ist das handwerkliche Know-how. 

Schmink-Profi werden: Voraussetzungen

Contouring, Highlighter, Primer und Beauty Blender sind für Sie keine Fremdworte? Prima! Wenn doch: Macht nichts. Wenn Sie gerne Schminken lernen wollen wie ein Profi, gibt es passende Kurse für jeden Wissensstand und für verschiedene Lebenssituationen – von der einjährigen Vollzeitausbildung bis hin zu Intensivkursen am Wochenende. Wobei eine umfassende Ausbildung in Vollzeit wohl schon weit mehr als nur noch ein Hobby ist. Kann aber durchaus spannend sein, wenn Sie sich mit dem Schminken ein zweites Standbein neben Ihrem eigentlichen Beruf aufbauen wollen.

Um wirklich von der Schminkausbildung zu profitieren, sollten Sie am Anfang vor allem ehrlich zu sich selbst sein: Wie viel Praxiserfahrung haben Sie tatsächlich? Dass Sie Make-up-Tutorials umsetzen und sich selbst hervorragend schminken können, ist eine gute Voraussetzung – bedeutet aber nicht, dass Sie auch ein fremdes Gesicht perfekt gestalten können. Starten Sie mit einer Grundausbildung und lernen Sie von der Pieke auf von Profis, wie es richtig geht. Wenn Sie bereits aus der Kosmetikbranche kommen, zum Beispiel schon ausgebildete Friseurin sind, können Sie sich womöglich den einen oder anderen Kursbaustein sparen.

Kosten für die Ausbildung zur Visagistin oder zum Make-up Artist

Eine reine Visagistenausbildung kostet je nach Schule zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Als Visagistin können Sie nach der Ausbildung unter anderem für Kosmetikkonzerne arbeiten oder Ihre Dienste privaten Kundinnen anbieten – etwa im Bereich Abend- oder Braut-Make-ups.

Als voll ausgebildeter Make-up Artist ist Ihr Arbeitsspektrum wesentlich größer und umfasst unter anderem:

  • Klassische Visagistentätigkeiten
  • Haarstyling
  • Nageldesign
  • Airbrush und Bodypainting
  • Theaterschminken
  • Make-ups für Fotoshootings, Film und Fernsehen
  • Show-Make-up
  • Special Effects wie Narben und Wunden

Zusätzlich werden wichtige Skills wie anatomische und dermatologische Grundlagen, Verhalten am Set, digitale Make-up-Retusche und historische Stilkunde vermittelt. Die meisten Make-up-Schulen stellen außerdem einen Koffer mit hochwertigem Arbeitsequipment für die Auszubildenden. Mindestens genauso wichtig: Während der Lehrzeit knüpfen Sie Kontakte in die Branche und erarbeiten sich erste Referenzen. Dieses Komplettpaket hat sein Preis: 15.000 bis 20.000 Euro kostet so eine Ausbildung zum professionellen Make-up Artist.

Doch keine Sorge, wenn Sie Ihre Schminkleidenschaft vorerst nur auf ein etwas höheres Level bringen wollen, müssen Sie nicht gleich eine komplette Ausbildung absolvieren. Schnupperkurse können Sie bereits für rund 100 Euro besuchen. Hier bekommen Sie erste Eindrücke aus der Welt des professionellen Schminkens und lernen wichtige Basics. Und wer weiß: Vielleicht finden Sie nach einem solchen Kurs ja tatsächlich eine neue Berufung und streben tatsächlich eine Karriere als professioneller Make-up Artist an.

Ausbildungskredit zur Finanzierung des Traumjobs

Wenn Ihr Herz für Lippenstift und Lidschatten schlägt, Sie aber nicht spontan mehrere Tausend Euro aufbringen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mitunter kann die Ausbildung staatlich gefördert werden, doch auch dann müssen Sie noch einen großen Teil selbst zahlen. Die Make-up-Schulen bieten fast immer Ratenzahlung an. Allerdings verteuert sich dabei die Ausbildungsgebühr oft deutlich. Bezahlen Sie hingegen alles auf einen Schlag, können Sie oft um die drei Prozent sparen. Vor diesem Hintergrund kann es sich durchaus lohnen, für die Ausbildung einen Kredit aufzunehmen. 

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