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Profi-Espressomaschine für die eigene Küche

Herrlich, wenn im Café die Espressomaschine faucht und zischt und leckerer Kaffeeduft den Raum erfüllt. Warum sollte es zu Hause nicht auch so sein? Espressozubereitung in einer Siebträgermaschine

 

Mit einem schnöden Filterkaffee hat das braune Gold, das aus dem Siebträger fließt, nur wenig gemein – zumindest für echte Kaffeegenießer. Dabei kann eigentlich jeder zum Barista werden und Espresso der Spitzenklasse auch daheim zubereiten.

Vollautomaten keine Alternative für Kaffee-Gourmets

Hört man Kaffee-Enthusiasten zu, entsteht schnell der Eindruck, dass es sich bei der Zubereitung eines richtig guten Espressos um eine Wissenschaft für sich handelt. Für echte Genießer kommt nur eine Siebträgermaschine für die Zubereitung ihres Lieblingsgetränks infrage. Auch wenn die richtige Zubereitung von Baristas schon beinahe zur Glaubensfrage erklärt wird und ihnen nie ein Vollautomat ins Haus käme – offenbar steckt ein wenig Wahrheit dahinter. „Ich merke es oft in meinen Kursen: Leute mit Vollautomaten würden ihre Maschinen nachher gern gegen Siebträgermaschinen tauschen“, sagt Erna Trostberg, zweifache deutsche Barista-Meisterin mit eigener Kaffeeschule in Münster, im Gespräch mit der Zeitung „Der Westen“.

Natürlich muss es nicht eine Espressomaschine für rund 17.000 Euro sein, wie die, die Erna Trostberg benutzt. Doch wer tiefer in die faszinierende Welt der Espresso-Zubereitung einsteigen will und lange Freude an seinem Gerät haben möchte, kommt leider nicht umhin, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Wenn Sie Ihren Espresso ausschließlich pur genießen, reicht eine hochwertige Einkreismaschine, also ein Siebträger mit nur einem Wasserkreis. Gute Geräte, die das Wasser nicht über einen sogenannten Thermoblock, sondern wie professionelle Maschinen in einem Kessel erhitzen, sind ab etwa 500 Euro zu haben. Von den günstigeren Thermoblockgeräten raten Experten ab, da sie meist nicht ausreichend Druck aufbauen können und die Brühtemperatur schwanken kann. Beides führt zu einer schlechteren Espresso-Qualität.

Zwei Wasserkreise für besseren Espresso und herrlichen Milchschaum

Wer Espresso nicht ausschließlich pur, sondern auch als Cappuccino oder Latte Macchiato trinkt oder sich als Hobby-Barista an Latte Art, der kunstvollen Gestaltung von Milchschaum, versuchen will, wird mit einer Einkreis-Siebträgermaschine jedoch nicht glücklich werden. Dafür sollte es zumindest eine Maschine mit zwei Wasserkreisen sein – einer für das Brühen des Kaffees und einer für die Dampfdüse zum Milch aufschäumen. Zweikreis-Siebträger erhalten Sie ab etwa 1.000 Euro, für Geräte mit hochwertiger Ausstattung können jedoch leicht auch mehrere Tausend Euro anfallen. Die Premiumlösung für Vieltrinker sind sogenannte Dualboiler-Siebträger. Diese Espressomaschinen besitzen nicht nur zwei Wasserkreise, sondern auch jeweils einen separaten Kessel für Dampf und Brühwasser. Das hat den Vorteil, dass die Temperaturen unabhängig voneinander eingestellt werden können und konstant gehalten werden. Das garantiert einen gleichbleibend guten Espresso. Allerdings hat diese professionelle Technik auch ihren Preis: Für eine solide Maschine sollten Sie mit mehreren Tausend Euro rechnen. Nach oben gibt es kaum Grenzen.

Mit der Espressomaschine allein ist es nicht getan

Was Sie allerdings nicht vergessen sollten: Allein mit der Anschaffung einer guten Espressomaschine ist es noch nicht getan. Wie gut ihr Kaffee schmeckt, hängt auch von seiner Mahlung ab. Eine gute Kaffeemühle ist daher für Hobby-Baristas unverzichtbar. Für eine hochwertige Espressomühle sollten Sie noch einmal mindestens 300 Euro einplanen, für bessere Mühlen noch einige Hundert Euro mehr. Ganz günstig ist der ultimative Kaffeegenuss für zu Hause also nicht. Allerdings tätigen Sie damit auch eine langfristige Investition – eine hochwertige Espressomaschine kann ein Leben lang halten, da Verschleißteile bei solchen Geräten ausgetauscht werden können. Unter Umständen kann ein Kredit helfen, sich diesen Wunschtraum zu erfüllen. 

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