Kategorie: Zahlen, Daten, Fakten

Macht eine Partnerschaft sparsamer?

Wenn es um das Thema Beziehung und Geld geht, stellen viele Bundesbürger laut einer aktuellen Umfrage durch die Partnerschaft eine Veränderung bei sich fest. Junges Paar schaut sich verliebt an, um sie herum liegen viele kleine Herzen

 

Diese Veränderung scheint aber auf den ersten Blick etwas widersprüchlich.

Beziehung und Geld: Paare sind sparsamer, aber auch großzügiger

Um mehr über den Zusammenhang von Beziehungen und Geld herauszufinden, hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RaboDirect Deutschland mehr als 1.200 Personen befragt, die in einer Partnerschaft leben. Laut der Umfrage sind die Veränderungen beim Großteil der Befragten positiver Natur. So sind zum Beispiel 35 Prozent der Männer und 29 Prozent der Frauen durch die Beziehung großzügiger geworden. Gleichzeitig betrachten sich 27 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen auch als sparsamer – das entspricht einem Gesamtschnitt von 23 Prozent.

Großzügig und gleichzeitig sparsam – das verwundert, muss aber kein Widerspruch sein: So kann sich das Bewusstsein für Geld in der Partnerschaft verändert haben – allgemeine Sparsamkeit, aber Großzügigkeit dem Partner gegenüber. Besonders sparsam sind die 30- bis 44-Jährigen durch ihren Partner geworden: In dieser Altersgruppe erklärten das sogar 32 Prozent. Nur fünf Prozent der Befragten denken dagegen, dass sie in der Partnerschaft geiziger geworden sind. Insgesamt scheinen sich die eigenen Finanzen in der Beziehung bei den meisten positiv zu entwickeln: 21 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen sind durch die Paarbeziehung nach eigenen Angaben reicher geworden.

Rücksichtnahme steigt in der Partnerschaft

In der Umfrage ging es aber nicht nur um das Thema Beziehung und Geld, sondern auch um andere Charakterzüge und ihre Entwicklung in der Partnerschaft. Die Eigenschaft, die in einer Beziehung am deutlichsten ansteigt, ist die Rücksichtnahme. 50 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, durch die Liebe rücksichtsvoller geworden zu sein – das trifft besonders auf Männer zu: Bei ihnen bemerken 55 Prozent diese Veränderung an sich, unter den Frauen sind es lediglich 46 Prozent. Nur drei Prozent der Befragten haben dagegen den Eindruck, dass sie in der Beziehung egoistischer geworden sind.

Paare fühlen sich attraktiver – trotz Gewichtszunahme

14 Prozent der Befragten erklärten, dass sie in der Partnerschaft attraktiver geworden seien. Das gilt vor allem für jüngere Umfrageteilnehmer unter 30 Jahren: In dieser Altersgruppe fühlen sich 28 Prozent anziehender, seitdem sie in einer Beziehung sind. Dagegen sehen sich nur drei Prozent der Menschen in einer Partnerschaft im Vergleich zu vorher als unattraktiver an. Allerdings scheint eine Liebesbeziehung auch die Gewichtszunahme zu fördern – Liebe geht bekanntlich durch den Magen. 25 Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten, innerhalb ihrer Partnerschaft an Gewicht zugelegt zu haben. Das betrifft Männer (25 Prozent) und Frauen (24 Prozent) zu ungefähr gleich großen Teilen. Ein deutlich geringerer Anteil von neun Prozent ist dagegen während der Liebesbeziehung schlanker geworden.

Beziehung sorgt für mehr Humor im Leben

Nicht zuletzt haben Menschen in einer Beziehung anscheinend mehr zu lachen als alleine: 26 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen erklärten in der Umfrage, dass sie in der Partnerschaft humorvoller geworden seien. Nur vier Prozent haben nach eigenen Angaben nun weniger Spaß als in ihrer Zeit als Single.

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