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Kitesurfen: Hobby mit Wind und Wasser

Wer Wassersport und Drachenfliegen mag, wird Kitesurfen vermutlich lieben. Allerdings ist Kitesurfen kein ganz billiges Hobby. Kitesurfing bei Sonnenuntergang auf dem Meer

 

Möchten Sie sich vom Wind über die Wellen ziehen lassen, müssen Sie nicht nur Zeit, sondern auch etwas Geld investieren.

Das macht Kitesurfen aus

Beim Kitesurfen sind Ihre Füße fest mit dem Surfbrett verbunden – ähnlich wie beim Snowboarden. Um Ihren Körper ist ein Gurt geschnallt, an dem ein Lenkdrachen – der Kite – hängt, der gute zehn bis dreißig Meter über Ihnen schwebt und den Wind einfängt. Mit geschickter Steuerung manövrieren Sie den Kite und steuern so die Richtung, die Höhe und die Geschwindigkeit, mit der Sie übers Wasser gleiten. Geeignet ist Kitesurfen als Hobby für fast jeden – nur weniger als 40 Kilo sollten Sie nicht wiegen, um nicht davongeweht zu werden.

Welche Ausrüstung braucht man zum Kitesurfen?

Wenn Sie mit der Idee spielen, Kitesurfen zu lernen, brauchen Sie zunächst keine eigene Ausrüstung. Kitesurfing-Schulen stellen das Equipment für die Schüler. Sollten Sie nach einem Kite-Kurs aber so begeistert sein, dass Sie sich eine eigene Ausrüstung zulegen möchten, kann dafür ein kleiner Kredit sinnvoll sein, denn Sie benötigen zum Kitesurfen einiges:

  • Kite (den Lenkdrachen)
  • Kiteboard
  • Lenkstange
  • Kitetrapez (der Körpergurt) und Sicherheitsleine
  • Neoprenkleidung
  • Helm
  • Prallschutzweste
  • Ohrenschutz
  • Spezialtaschen zur sicheren Aufbewahrung der Ausrüstung

Es gibt unterschiedliche Kites für das Surfen bei starkem oder schwachem Wind sowie verschiedene Boards für unterschiedliche Kitesurfing-Stile. In der Regel haben Kitesurfer zwei bis fünf Kites und zwei bis drei Boards, um für jedes Wetter gerüstet zu sein.

Was kostet eine Kitesurfing-Ausrüstung?

Für den Anfang reichen ein Board und zwei Kites – einer für starken und einer für schwachen Wind. Greifen Sie auf gebrauchte Modelle zurück, bekommen Sie Ihre Kitesurfing-Anfänger-Ausrüstung für 1.000 bis 1.500 Euro. Sparen bewährt sich an dieser Stelle allerdings nicht immer – schließlich geht es dabei auch um Ihre Sicherheit. Kaufen Sie das Equipment für den Einstieg ins Kitesurfing komplett neu, sind Sie auf der sicheren Seite und erhalten dazu fachkundige Beratung, müssen dafür aber auch gut 4.000 Euro einkalkulieren. Nach oben sind dem Ausrüstungsvergnügen keine Grenzen gesetzt.

Wo kann man Kitesurfen lernen?

Kitesurfen können Sie im Grunde rund um den Globus überall, wo es ausreichend Wind und Wasser gibt. Für Norddeutsche bieten sich Orte an der Nord- und Ostsee an, wie Sankt Peter-Ording oder Dänemark; gen Süden sind der Boden- und der Gardasee bei Kitern beliebt. Aber auch Tunesien, Ägypten oder Bali lassen das Wellenreiterherz höherschlagen.

Um das Kitesurfen zu lernen, ist ein Wochenendkurs das absolute Minimum. Besser geeignet ist ein Kitesurf-Camp, das etwa eine Woche dauert. Bedenken Sie bei Ihrer Reiseplanung die möglichen Zusatzkosten für die Unterkunft und nehmen Sie sich einige Tage mehr frei, falls zwischendurch der Wind ausfällt und sich der Kursplan deshalb verzögert. Die Kosten, um die Grundlagen des Kitesurfens zu erlernen, schwanken sehr stark: Kleinere Gruppen oder Einzelunterricht sind zwar teurer, haben aber auch einen besseren Lerneffekt. Planen Sie für die Grundausbildung daher ruhig 500 bis 800 Euro ein.

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