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Japan: Traumreise ins Kirschblütenmeer

Sakura – so heißt die Kirschblüte in Japan. Jedes Jahr zieht das weiß-rosa Blütenmeer die Menschen in seinen Bann. Eine Gasse in Kyoto, Japan im Frühling

 

Der Zauber von Neubeginn und Vergänglichkeit wird beim Hanami, dem Blütenbetrachten, gemeinsam mit Freunden und Familie gefeiert. Wenigstens einmal im Leben sollten Sie dabei gewesen sein.

Termine für die Kirschblüte

Wann sich die ersten Kirschblüten (kaika) der Frühlingssonne entgegen recken, hängt stark vom Wetter und der geografischen Lage ab: Der Süden Japans hat ein deutlich milderes Klima als der Norden und so beginnt die Kirschblüte meist Ende März in Okinawa zu blühen. In den folgenden Wochen schiebt sich die Blütenfront immer weiter nach Norden. Anfang Mai fallen dann in den nördlichen Zipfeln des Inselstaats die letzten Kirschblüten zu Boden. Denn nur rund zehn Tage lang hält die zarte Blütenpracht.

Die Vorhersage des Blütehöhepunkts (mankai) für die jeweiligen Regionen ist eine nationale Wissenschaft. Wenn Sie Japan zur Kirschblütezeit besuchen wollen, sollten Sie die Zeit von Ende März bis Anfang Mai ins Auge fassen und dabei Ihr genaues Reiseziel im Auge behalten: Im April blüht im Norden noch nichts und im Mai ist die Blüte im Süden bereits vorbei. Anfang Januar haben offizielle Stellen die ersten Schätzungen für die Sakura-Saison 2018 herausgegeben.

Tipp: Falls Sie im Frühling keine Zeit für eine Asienreise haben, Japan aber dennoch gern in voller Blüte sehen möchten, ist die Pflaumenblüte (ume) im Februar eine schöne Alternative.

Wo ist die Kirschblütenzeit am schönsten?

Die Kirschblüte ist überall schön – schließlich sind die Hälfte aller Laubbäume in Japan Kirschbäume. Es ist also vor allem eine Geschmacksfrage: Möchten Sie lieber unberührte Natur, abgeschiedene Tempel, ein Schloss oder ein rauschendes Kirschblütenfest (sakura matsuri) in einer Wolkenkratzermetropole als Kulisse für Ihren ganz persönlichen Hanami-Trip?

Der Hirosaki-Park im nördlichen Drittel Japans gehört aus gutem Grund zu den beliebtesten Orten während der Kirschblüte: 2.600 Kirschbäume, ein 400 Jahre altes Schloss und ein See zum Bootfahren – noch romantischer kann es kaum werden.

Der Shinjuku-Gyoen-Park in Tokyo beheimatet früh und spät blühende Kirscharten. Damit sinkt das Risiko, die Blütezeit zu verpassen, wenn Sie weit im Voraus planen müssen.

In Fukushima finden Sie ein Sakura-Highlight der besonderen Art: Hier wartet kein Blütenmeer, sondern nur ein einziger, aber ganz besonderer Kirschbaum namens Miharu Takizakura. Über 1.000 Jahre soll er alt sein und strahlt mit seinen weit herabhängenden Ästen eine majestätische Schönheit aus.

Verständlich, wenn Sie sich zwischen all den sehenswerten Orten nicht entscheiden können. Die Lösung: Eine zwei- bis dreiwöchige Rundreise durch Japan. So können Sie nicht nur das Hanami genießen, sondern auch noch den kulturellen Reichtum des Landes kennenlernen. Etwa 3.500 bis 5.000 Euro sollten Sie dafür pro Person einplanen. Falls das Sparschwein das gerade nicht hergibt, kann ein Kredit den Blütentraum wahrwerden lassen. Denn eines ist sicher: Die Eindrücke, die Sie mit nach Hause nehmen, sind unbezahlbar.

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