Kategorie: Aktuelle Kreditthemen

Immobilienkauf kann sich noch immer lohnen

Laut Stiftung Warentest kann sich der Kauf von Wohneigentum trotz stetig steigender Immobilienpreise immer noch rechnen. Allerdings gelte dies nicht überall in Deutschland.
Rotes Modellhaus auf einem Holzdielentisch in einem Garten - CreditPlus Kredit Magazin

 

Einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Magazins „Finanztest“ der Stiftung Warentest zufolge würden die historisch niedrigen Zinsen für Kredite „den Preisanstieg oft mehr als aufwiegen“. 

Kreditkonditionen machen Immobilienkauf heute günstiger als früher

Laut „Finanztest“ ist ein Immobilienkauf heute angesichts der guten Konditionen für Finanzierungen häufig deutlich günstiger als früher – allerdings nur in Gegenden abseits beliebter Metropolen und Universitätsstädte. Grundsätzlich warnen die Warentester vor der Investition in den Metropolen. Die Stiftung-Warentest-Auswertung zeigt, dass sich das sogenannte „Betongold“ insbesondere in den begehrten Vierteln weder zur Selbstnutzung noch zur Vermietung rechnet. So hat das Marktforschungsunternehmen Empirica bedenkliche Entwicklungen in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Köln festgestellt. Dort sind Immobilienpreise im ersten Quartal 2016 wiederholt stärker angestiegen als die Mieten. Im Rahmen der Analyse von 106 Städten und Kreisen zeigte sich allerdings auch, dass die Immobilienpreise abseits der begehrten Großstädte seit 2003 nicht übermäßig angezogen haben. Dort lohnt sich der Kauf zu den aktuellen Kreditkonditionen in den meisten Fällen.

In manchen Städten starke Unterschiede bei Immobilienpreisen nach Lage

In einigen Städten kann sich die Investition in Wohneigentum noch lohnen, wenn sich das Objekt nicht in Top-Lage befindet. Bremen, Leipzig und Essen bieten Interessenten laut „Finanztest“ noch gute Möglichkeiten für einen rentablen Immobilienkauf, wenn diese sich mit einer weniger guten Lage anfreunden können. Es konnten deutliche Preisunterschiede zwischen verschiedenen Lagen festgestellt werden. So zahlten Käufer in Bremen für eine Wohnung in „sehr guter“ Lage beinahe 40 Prozent mehr als für ein vergleichbares Objekt in „guter“ Lage. Anders als die meisten Mietspiegel, die nur zwei Abstufungen für die Lage kennen, nahm „Finanztest“ eine Dreifachunterteilung in „sehr gut“, „gut“ und „mittel“ vor. Für die Ausstattung wurde eine Vierfachunterteilung in „sehr gut“, „gut“, „mittel“ und „einfach“ angewendet. Wie gravierend die Preisunterschiede je nach Lage und Ausstattung sind, lässt sich aus den Test-Tabellen deutlich ablesen. So kostete der Quadratmeter in Leipzig für eine Eigentumswohnung mit sehr guter Lage und Ausstattung 2.655 Euro. Bei mittlerer Lage und Ausstattung fielen dagegen nur 1.725 Euro pro Quadratmeter an.

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