Kategorie: Ratgeberthemen

Dispokredit: Hohe Kosten vermeiden

Wer ständig im Dispo lebt, zahlt hohe Zinsen und steht unter Stress. Es ist also sinnvoll, den Dispokredit möglichst schnell auszugleichen. Schilder mit Plus und Minus, Zeiger zeigt auf Plus

 

Dafür kann sich ein Ratenkredit lohnen: Ihr Kontostand ist sofort aus dem Soll heraus und die Zinsen dafür sind deutlich niedriger als beim Dispo.

Girokonto überzogen – was nun?

Der Dispo (kurz für Dispositionskredit) erlaubt es, das Girokonto zu überziehen. In verschiedenen Situationen kann das sehr sinnvoll sein, zum Beispiel wenn eine dringende Anschaffung nötig ist und das Gehalt noch nicht auf dem Konto eingegangen ist. Doch beim Dispokredit ist Vorsicht geboten: Wer ihn nicht schnell wieder ausgleicht, sondern immer weiter strapaziert, kann in eine Schuldenfalle tappen. Die Dispozinsen sind nämlich besonders hoch und können das Drei- bis Vierfache der Zinsen für einen Ratenkredit betragen. So rutscht das Girokonto immer weiter ins Minus. Ein möglicher Schritt wäre, Sparguthaben verfügbar zu machen und damit den Dispo auszugleichen. Doch häufig ist das nicht möglich – denn sonst wäre das Konto in vielen Fällen gar nicht erst überzogen worden.

Dispokredit ausgleichen mit einem Ratenkredit

Eine einfache Alternative, um aus den roten Zahlen zu kommen, ist die Aufnahme eines Ratenkredits. Mit der Summe können Sie den Dispokredit direkt ausgleichen. Wählen Sie am besten eine Summe, die etwas höher liegt als der Betrag, um den Sie das Girokonto überzogen haben. So vermeiden Sie sofort wieder ins Minus zu geraten. In der Folge zahlen Sie den Kredit in überschaubaren monatlichen Raten zurück. Die Zinskosten sind deutlich geringer, als wenn dauerhaft der Dispo genutzt wird. Der Sofortkredit der Creditplus Bank lässt sich zum Beispiel schnell und einfach beantragen und ist innerhalb kurzer Zeit verfügbar.

Langfristiges Ziel: Leben ohne Dispositionskredit

Es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen Sie es vermeiden können, bald wieder den Dispokredit zu beanspruchen. Im Idealfall finden Sie eine Möglichkeit, Ihre Einnahmen erhöhen, zum Beispiel durch eine Gehaltserhöhung oder einen Nebenjob. Doch einfacher gesagt als getan – in vielen Fällen ist dies nicht einfach so möglich.

Dann heißt es: Ausgaben reduzieren. Hilfreich dabei kann ein Haushaltsbuch sein, das Ihnen hilft, Ihre Ausgaben im Blick zu behalten. Oft lassen sich die monatlichen Fixkosten reduzieren, indem Sie überflüssige Verträge kündigen. Auch ein Wechsel zu einem Girokonto mit besseren Konditionen kann sinnvoll sein: Bei einem gebührenfreien Konto sparen Sie jeden Monat Geld und niedrigere Dispozinsen sind von Vorteil, falls Sie doch einmal wieder das Konto überziehen müssen.

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