Kategorie: Kredite für alle Lebenslagen

Das erste eigene Album finanzieren

Musiker und Geld – oft ein leidiges Thema. Um von der eigenen Musik leben zu können, reicht es in der Regel nicht, sich die Finger blutig zu spielen. Junger Mann stimmt seine Gitarre

 

Vor der Karriere als Musiker stehen oft hohe Kosten, die vor allem Solo-Künstler ohne einen Kredit kaum stemmen können.

Förderung, Familie, Fremdkapital: So lassen sich Aufnahmen finanzieren 

Wer als Musiker den Durchbruch schaffen will, braucht früher oder später gut produzierte Aufnahmen seiner Stücke. Im Idealfall natürlich ein komplettes Album. Doch eine CD-Produktion kostet nun mal. Selbst wer eine der begehrten Kulturförderungen ergattern kann, erhält in den meisten Fällen nur Vergünstigungen oder eine Aufstockung des Geldes, das er selbst in die CD-Produktion investiert. Wer nicht – wie zum Beispiel die Band Kettcar, deren erstes Album durch einen privaten Kredit der Mutter des Bassisten ermöglicht wurde – das Glück hat, dass Familie, Freunde oder Verwandte in die eigene Musik investieren, ist auf externe Geldquellen angewiesen. Mit einer breiten Fanbase lässt sich die CD-Produktion möglicherweise über Crowdfunding finanzieren. Planungssicherheit gibt es dabei aber wenig – es lässt sich kaum vorhersagen, wann das Kapital zusammengesammelt ist, falls der benötigte Betrag überhaupt jemals erreicht wird. Zielgerichteter lässt sich die eigene Karriere mit einem Kredit vorantreiben. Dann steht der Buchung des Tonstudios nichts mehr im Weg.

Kosten der CD-Produktion im Vorfeld kalkulieren

Wenn Sie sich als Musiker dafür entscheiden, einen Kredit aufzunehmen, ist es wichtig, die Kosten im Vorfeld möglichst genau zu kalkulieren. Schließlich wäre es extrem ärgerlich, wenn Sie endlich die Aufnahmen Ihrer Stücke im Kasten haben, aber die eigentliche CD-Produktion, also die Pressung der Tonträger, nicht starten kann, weil zwischenzeitlich leider das Geld ausgegangen ist. 

Musiker sollten daher vor der Aufnahme eines Kredits alle erforderlichen Schritte bis zur fertigen CD und die dafür anfallenden Kosten durchgehen. Am Anfang steht die Aufnahme: Tonstudio oder Homerecording? Ist alles an erforderlichem Equipment für die Aufnahmen zu Hause vorhanden oder muss das Setup noch erweitert werden? Die Aufnahme im Tonstudio kann durchaus günstiger sein als im Proberaum, wenn dafür noch Equipment angeschafft werden muss. Je nach Region und Qualität des Studios ist ein Studiotag bereits ab etwa 300 Euro zu haben. Das Tonstudio bietet zudem den Vorteil, dass sich wirklich konzentriert an den Aufnahmen arbeiten lässt. Oft werden bei der Vermietung Komplettpakete inklusive Mixing und Mastering angeboten, was die Kosten der Aufnahme gut planbar macht.

Flexibilität ist für Musiker besonders wichtig

Wichtig für Musiker ist in vielen Fällen eine gewisse Flexibilität bei der Rückzahlung ihres Kredits. Rock‘n‘Roll ist schließlich in den seltensten Fällen planbar. Wenn die Aufnahme einschlägt und zu einer Reihe von Auftritten führt, fallen möglicherweise neue Kosten an. Selbst wenn es für die Gigs eine ernsthafte Gage gibt und nicht nur eine Aufwandsentschädigung in Form von Bier und einem Hostel-Bett, müssen die Kosten für die Anreise erst einmal vorgestreckt werden. Daher ist es gerade für Musiker praktisch, wenn sie gelegentlich eine Rate kostenlos aussetzen können.

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