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Dachterrasse: Entspannung hoch oben

Eine Dachterrasse als grüne Oase hoch oben über den Dächern der Stadt? Was klingt wie ein Traum, kann unter den richtigen Voraussetzungen Wirklichkeit werden. Viele Pflanzenkübel auf einer Dachterrasse

 

Mit einer soliden Planung, Umbau und etwas Pflege sind Sie vom Traum einer Dachterrasse nicht mehr weit entfernt.

Voraussetzungen für eine Dachterrasse

Wer über ein Flachdach oder einen geeigneten Dacheinschnitt verfügt, kann sich freuen: Mit ein wenig Aufwand kann hier eine private Erholungsinsel entstehen. Dazu müssen Eigentümer einen Bauantrag bei der Gemeinde stellen. Die Maßnahmen sollten von einem zertifizierten Fachmann geprüft werden, da das Haus der Dachterrasse standhalten oder nachträglich verstärkt werden muss. Auch ein genauer Bauplan ist erforderlich. Die Berechnung der Statik und der umfangreiche Schutz des Mauerwerks vor Nässe sind notwendige Maßnahmen, die Sie am besten in die Hände eines Spezialisten geben. Der Fachmann klärt auch über Abstandspflichten, Schallschutzbestimmungen und die Energieeinsparverordnung auf. Die gilt es zu beachten, wenn Sie eine Dachterrasse bauen wollen. Wird die erforderliche Genehmigung erteilt, steht Ihrem sonnigen Refugium auf dem Dach nichts mehr im Wege.

Dachterrasse gestalten: Ideen und Anregungen 

Ob im puristischen Look oder üppig bepflanzt – auf einer Dachterrasse ist fast alles möglich, was auch eine klassische Terrasse zulässt. Sie können Ihre Dachterrasse mit Pflanzen gestalten oder sogar einen ganzen Dachgarten anlegen, verschiedene Bodenbeläge auswählen und der Terrasse eine passende Umrahmung verleihen.

Eine Dachterrasse bietet häufig sehr viel Platz – damit Gartenmöbel nicht verloren wirken, empfiehlt sich eine Gliederung mit großen Pflanzen. Bambus etwa bietet sich nicht nur als Raumtrenner hervorragend an, sondern liefert zusätzlich Wind- und Sichtschutz. Großformatige Möbel und Pflanzen, zum Beispiel Hochbeete mit voluminösen Ziergräsern, nehmen hinreichend viel Platz ein, damit die Dachoase nicht kahl wirkt. Auch an einem Sonnenschutz in Form eines Sonnensegels oder Sonnenschirms führt kein Weg vorbei. Durch die exponierte Lage einer Dachterrasse machen Schattenspender den Aufenthalt in der Mittagszeit erst erträglich.

Für Barfuß-Fans empfiehlt sich ein Bodenbelag aus Holz, da sich dieser nur mäßig erhitzt. Wer einen geringeren Pflegeaufwand für den Boden bevorzugt, ist mit Fliesen gut beraten. Für sicheren Sonnenspaß auf der Dachterrasse sorgt ein Geländer. Dieses sollte vorschriftsmäßig mindestens 90 Zentimeter hoch sein. Ob Holz, Metall oder eine schmale Mauer – Statik und der persönliche Geschmack entscheiden, welches Modell Ihre Dachterrasse zu einem sicheren Ort macht. 

Dachterrasse: Der Kostenpunkt

Abstützmaßnahmen, Dämmung, Bepflanzung – je nach Material, Fläche und Art des Umbaus können die Kosten für eine Dachterrasse bei über 20.000 Euro liegen. Um eine genaue Preisvorstellung zu erhalten, empfiehlt sich ein Kostenvoranschlag vom Fachmann. Allein für die einfache Dachbegrünung können beispielsweise Kosten von 25 bis 35 Euro pro Quadratmeter anfallen. Eine intensive Bepflanzung mit Stauden, Bäumen und Rasen wird teurer. Diese kann dafür unter Umständen von den Kommunen bezuschusst werden, da ein Gründach den Energiebedarf des Hauses senkt. Damit die Kosten Ihren Spaß am Sonnendeck nicht trüben, kann bei der Finanzierung Ihres urbanen Rückzugsortes ein Kredit helfen.

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